Senta Berger erhält Ehrenpreis Staatsregierung verleiht den Bayerischen Fernsehpreis

Ende Juni startet das Filmfest München. Am Freitag können sich Autogrammjäger schon mal warmlaufen - beim Bayerischen Fernsehpreis. Schauspieler und andere Promis aus der Medienbranche werden erwartet, darunter Senta Berger, Joseph Hannesschläger oder Michaela May.

 

München - Schauspieler und andere Prominente aus der Medienbranche werden am Freitag beim 28. Bayerischen Fernsehpreis in München erwartet. Die Staatsregierung würdigt Filme, Serien und andere TV-Programme mit dem Blauen Panther. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 120 000 Euro vergeben.

Nominiert sind etwa der fränkische "Tatort"-Ermittler Fabian Hinrichs oder Annette Frier alias "Danni Lowinski". Der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten geht an Senta Berger ("Unter Verdacht"). Die 75-Jährige zählt zu den großen deutschen Schauspielerinnen und ist vor allem für ihre Darstellung starker Frauen berühmt. In Vertretung von Horst Seehofer (CSU) wird Medienministerin Ilse Aigner (CSU) den undotierten Ehrenpreis an Berger übergeben.

Aline von Drateln und Sebastian Hellmann begrüßen die Zuschauer

Auch der Nachwuchspreis steht schon fest. Er geht an Tobias Krell für eine Dokumentation über Flüchtlinge aus der ARD-Kinderreihe "Checker Tobi". Als weitere Gäste der Gala im Prinzregententheater erwartet die Staatsregierung unter anderem den Produzenten Oliver Berben, die Schauspieler Bernadette Heerwagen ("München Mord"), Joseph Hannesschläger ("Die Rosenheim-Cops") und Brigitte Hobmeier ("Die Hebamme"), die Kabarettistin Luise Kinseher ("München 7") oder den Moderator Ranga Yogeshwar ("Wissen vor acht"). Der Bezahlsender Sky Deutschland zeigt die Gala mit zeitlicher Verzögerung ab 20.15 Uhr unverschlüsselt auf Sky Hits. Moderiert wird die Show mit rund 1000 Gästen von Aline von Drateln und Sebastian Hellmann.

Der Fernsehpreis wird seit 1989 verliehen, an Fernsehfilme und Serien ebenso wie an Informations-, Kultur- und Bildungsprogramme oder Unterhaltungssendungen. Die Höhe der Dotierung richtet sich laut Staatskanzlei nach der aktuellen Haushaltslage. In diesem Jahr erhält jeder Gewinner 10 000 Euro. Nur der Ehrenpreis ist undotiert.

 

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