Senioren in München Münchenstift: Mehr Personal im Pflegeheim

Der neue Personalschlüssel der Landespflegesatzkommission ermöglicht es der Münchenstift, mehr Personal in ihren Pflegeheimen einzusetzen. Was dadurch möglich wird.

 

München - Ab Juni setzt die Münchenstift in ihren Pflegeheimen mehr Personal ein. Grundlage ist der neue Personalschlüssel der Landespflegesatzkommission.

Es dürfen nun zusätzlich Arbeitskräfte für „Sonstige Dienste“ eingesetzt werden, und zwar mit einem Schlüssel von 1 zu 40. Das heißt: Ein Mitarbeiter mehr steht pro 40 Bewohner zur Verfügung.

In der Münchenstift mit seinen 2100 Bewohnern in der vollstationären Pflege bedeutet das: Dort gibt es Wohngruppenküchen, große offene Küchen, in denen die Bewohner dabei sind, wenn Kaffee gekocht wird, wo sie auch außerhalb der Mahlzeiten zusammensitzen, wo ihnen vorgelesen wird oder auch Koordinationsspiele stattfinden.

Durch den neuen Personalschlüssel ist es möglich, in jede dieser Küchen eine „Präsenzkraft“ abzustellen. „Bisher konnte in den Wohngruppenküchen nicht über den ganzen Tag Betreuung angeboten werden“, sagt Münchenstift-Chef Siegfried Benker. Und: „Damit wird das Pflegepersonal entlastet.“

Die Präsenzkräfte müssen keine Ausbildung haben, gewünscht wird von der Münchenstift aber Erfahrung in diesem Bereich.

Das Mehr an Personal wird bei den meisten Bewohnern, den Selbstzahlern, auch mehr kosten: rund 180 Euro pro Monat.

 

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