Selbstporträts als No-Go Filmfestspiele von Cannes: Selfie-Verbot für die Stars

Auf den letzten Filmfestspielen wurden kräftig Selfies geschossen Foto: Joel Ryan/Invision/AP

Nicht nur die Normalsterblichen unter uns, sondern auch die Promis sind im Selfie-Fieber. Doch es gibt auch Menschen, die von Selbstporträts gar nichts halten - so auch Filmfestchef Thierry Frémaux, der diese zu seiner diesjährigen Veranstaltung in Cannes untersagen will.

 

Selfies überall, wo man hinschaut - dazu tragen insbesondere die Stars und Sternchen ihren Teil bei. Sie lassen kaum eine Gelegenheit ungenutzt, um sich eigenhändig abzulichten. So wird es die prominenten Gäste der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes besonders hart treffen, wenn sie dazu aufgefordert sind, die "lächerlichen und grotesken" Schnappschüsse zu vermeiden.

Mit diesen Worten sagte Filmfestchef Thierry Frémaux (50) während einer Pressekonferenz den Selbstporträts den Kampf an. Seiner Meinung nach sieht man sogar "nirgendwo schlimmer aus als auf einem selbstgemachten Bild" - harte Worte in den Ohren eines jeden Selfie-Liebhabers.

Immerhin sollen Selbstporträts auf dem Filmfest nicht verboten sein - doch mit seinem Appell erhofft sich Frémaux, die Promis schneller über den roten Teppich zu bringen. Bleibt abzuwarten, ob sich Salma Hayek (48, "Savages"), Matthew McConaughey (45, "Interstellar") und Co. bei der Veranstaltung im Mai wirklich zusammenreißen können.

Die diesjährigen Filmfestspiele von Cannes finden vom 13. bis 24. Mai statt. Dabei gehen mindestens 17 Filme um die begehrte Goldene Palme ins Rennen. Insbesondere Frankreich kann sich über die Teilnahme von vier Streifen freuen, wobei laut Frémaux sogar noch mehr französische Filme dazukommen könnten. Deutsche Filme und Regisseure spielen in dem Wettbewerb an der französischen Mittelmeerküste hingegen keine Rolle.

 

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