Seit Wochen verschollen Im Raum Lenggries: Verzweifelte Suche nach Kanadier (32)

Der Kanadier Jeffrey David Freiheit wird in den bayerischen Voralpen vermisst. Foto: Polizei Bad Tölz

Seit Wochen wird ein Wanderer aus Kanada vermisst. Eigentlich wollte er die Alpen überqueren, doch seine Spur verliert sich im Raum Lenggries. 

Bad Tölz - Seit Wochen ist ein Bergsteiger verschollen: Der 32 Jahre alte Jeffrey David Freiheit aus Brandon in Kanada war eigentlich auf einer Alpenüberquerung von München nach Venedig. Am 8. August teilte seine Frau der Polizei in Schwaz/Tirol mit, dass sie den Kontakt zu ihm verloren hätte. Er solle zuletzt am Karwendelhaus in Tirol gesehen worden sein.

Die österreichische Polizei alleridngs fand heraus, dass der Bergsteiger zuletzt im Bereich der Polizeiinspektion Bad Tölz gesichtet wurde und Tirol vermutlich nie erreicht hat. 

Seine Frau wiederum aktivierte in der Zwischenzeit diverse Foren im Internet um Mithilfe bei der Suche und stellte ein Selfie ihres Mannes sein, dass er auf der Wanderung gemacht hatte. 

Die österreichischen Polizeibehörden informierten die Dienststelle in Bad Tölz am 9. und 10. August über den Vermisstenfall. 

Der Vermisste kam in Vorderriß nie an

Erste Ermittlungen der Tölzer Beamten erbrachten, dass Freiheit vom 1. auf den 2. August in Bad Tölz übernachtete. Am 2. August machte er sich dann auf den Weg nach Lenggries. Ziel war das Brauneck.

Außerdem ist gesichert, dass er auf der Tölzer Hütte einkehrte und dass er sich auf den Weg zur Tutzinger Hütte am Fuß der Benediktenwand gemacht hatte.

Die bisherige Suche und ein Zeugenhinweis von Sonntagabend, 12. August, weisen darauf hin, dass der Vermisste tatsächlich auf der Tutzinger Hütte übernachtete hat und wie geplant am 3. August auf dem Weg nach Vorderriß war.

Am Montag, 13. August, konzentriert sich die Suche auf den Bereich Jachenau-Vorderriß. Das Gasthaus Post in Vorderriß war nach dem der Polizei bekannten Routenplan des Kanadiers am 3. August sein Ziel. Dort kam er nach derzeitigen Erkenntnissen jedoch nicht an.

Neben der Bergwacht sind Hubschrauber der Landes - und Bundespolizei sowie Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei im Einsatz. Außerdem die Bergwachten Lenggries, Benediktbeuern, Kochel und Penzberg. Auch Rettungs-, Lawinenhunde der Bergwacht wurden eingesetzt. Die Suche nach dem vermissten Wanderer dauert an. 

 

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