Schwerer Beinbruch Schlägerei eskaliert: Student (23) landet unter Lastwagen

Nach einer Schlägerei am Stachus ermittelte die Polizei nun die zwei Beteiligten. (Symbolfoto) Foto: Gaulke

Bei einer Schlägerei vergangene Woche am Stachus wurde ein 23-Jähriger schwer verletzt, als ein Lkw über sein Bein rollte. Die Polizei konnte die beiden Streitverursacher sowie den flüchtigen Lkw-Fahrer nun ermitteln.

 

Altstadt - Schwerverletzt landete ein 23-jähriger Student vergangenen Woche Freitag (18. März) im Krankenhaus. Zuvor war er in eine Schlägerei mit zwei anderen jungen Männern geraten. Diese wurden nun ermittelt.

Auslöser des Vorfalls war eine Schlägerei zwischen einem 20- und 24-Jährigen mit dem 23-jährigen Studenten in der Diskothek "Ruby" nahe des Karlstors. Die drei jungen Männer wurden des Lokals verwiesen. Wenige Stunden später trafen sie sich im McDonald's am Stachus wieder und gerieten in einen erneuten Streit. Auch das Lokal schmiss die Störenfriede raus.

Doch die Streithähne hörten nicht auf: Aus einer verbalen Auseinandersetzung wurde eine Schlägerei, als der 23-Jährige von einem seiner Kontrahenten einen Schlag von hinten abbekam. Das Handgemenge endete damit, dass der Student auf der Straße unter den Reifen eines vorbeifahrenden Lkw geriet.

Täter flüchteten - Lkw-Fahrer ahnungslos

Er erlitt einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch. Weder der Fahrer des Lastwagens, noch die beiden jungen Männer kümmerten sich um den Verletzten. Sie flüchteten.

Der Schwerverletzte wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht und wird dort seitdem behandelt. Der Lkw-Fahrer wurde zwischenzeitlich ermittelt, er bekam eine Anzeige wegen Unfallflucht. Nach seinen Aussagen habe er nicht mitbekommen, dass er das Bein des Mannes überrollte.

Die Videoaufnahmen – vermutlich von der Überwachungskamera am Stachus – brachten der Polizei schließlich die entscheidenden Hinweise zur Ermittlung der beiden flüchtigen Männer. Sie wurden bei einer Verkehrskontrolle am Mittwoch wiedererkannt und vorläufig festgenommen. Bei den beiden handelt es sich um einen Müllmann und einen Arbeitssuchenden. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

 

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