Schwarz und grün Wacken: Heavy-Metal-Festival will klimafreundlich werden

Das Wacken Open Air will klimafreundlicher werden. Foto: imago

Erneuerbare Energien und grüne Mobilität: Das Wacken Open Air will klimafreundlicher werden und ein Vorreiter für andere Festivals sein.

 

Wacken - Weil Festivals als klimaschädlich gelten, möchte der Veranstalter des "Wacken-Open-Air", das dieses Jahr vom 2.-4. August stattfindet, auf erneuerbare Energien umsteigen. Durch eine Kooperation mit GP Joule, einem System-Anbieter erneuerbarer Energielösungen aus Nordfriesland, soll das klappen, wie in einer Pressemitteilung zu lesen ist.

Das Ziel: In den kommenden Jahren das Wacken-Fetival als auch andere Open-Air-Veranstaltungen nach und nach auf grüne Mobilität umzustellen.

Sowohl der Besucher als auch die jeweiligen Kommunen beziehungsweise die Region sollen dabei im Fokus stehen, wie Ove Petersen, Geschäftsführer von GP Joule, erklärt: "Somit denken wir neben der dezentralen Erzeugung auch die Speicherung und Verteilung von grüner Energie mit."

Nachhaltigkeit zentrales Zukunftsthema für Wacken Open Air

Die Lösungsansätze beinhalten portable Photovoltaik-Anlagen sowie Elektro- und Wasserstoff-Mobilität für den Gelände- und Regionalverkehr.

Beim diesjährigen Wacken ist das Unternehmen deshalb mit einem "Energy Hub" vor Ort, um den Fragen der Festivalbesucher Antwort zu stehen. Hier können sich die Wacken-Gänger informieren und auch Angebote ausprobieren.

Auch Festivalgründer Holger Hübner steht voll und ganz hinter dem Projekt. Er sagt: "Nachhaltigkeit ist für das Wacken Open Air ein zentrales Zukunftsthema, ohne das ein solches Event schon auf mittlere Sicht vermutlich nicht mehr durchführbar sein wird."

 

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