Schwabinger Kunstfund Deutsche Museen wollen Bilder von Gurlitt kaufen

Kombo mit Werken aus dem spektakulären Münchner Kunstfund, die seit 11.11.2013 online einsehbar in der Lostart-Datenbank aufgelistet sind Foto: dpa

 Cornelius Gurlitt erklärt sich bereit, Bilder aus seiner Sammlung zu verkaufen, allerdings nur zum aktuellen Marktwert

 

Deutsche Museen haben nach Angaben der Anwälte von Cornelius Gurlitt (81) Interesse an Bildern aus der umstrittenen Kunstsammlung. „Für die als „entartete Kunst“ bezeichneten Sammlungsbestandteile liegen derzeit vereinzelt Rückkaufangebote von deutschen Museen vor“, heißt es auf der Internetseite www.gurlitt.info, die die Anwälte am Montag ins Netz stellten. „Cornelius Gurlitt ist gerne bereit, solche Rückkaufangebote, so sie dem Marktwert des Werkes und der Rechts- und Sachlage entsprechen, gewissenhaft zu prüfen.“ Gurlitt sehe seine Aufgabe in erster Linie darin, „die Sammlung seines Vaters zu erhalten und zu bewahren“, heißt es auf der Seite. „Dennoch stellt sich Cornelius Gurlitt offen der historischen Verantwortung.“

 

1 Kommentar