Schreck in der Elbphilharmonie Femen-Aktivistinnen stürmen Woody Allens Konzert in Hamburg

Schreckmoment in Hamburg: Femen-Aktivistinnen stürmen einen Konzert-Auftritt von Hollywood-Star Woody Allen. Ihr eigentliches Ziel erreichten sie aber nicht.

 

Böse Überraschung für Woody Allen (81)! Beim Jazz-Konzertauftritt des New Yorker Filmemachers am Dienstagabend in der ausverkauften Hamburger Elbphilharmonie stürmten plötzlich zwei barbusige Aktivistinnen der feministischen Gruppe Femen die Bühne. Die beiden wollten offenbar einen offenen Brief von Woody Allens Adoptivtochter Dylan Farrow (31) verlesen, die darin von Übergriffen des US-Stars auf sie als damals siebenjähriges Mädchen berichtet. Allen verlor daraufhin das Sorgerecht, die Ermittlungen wurden aber eingestellt. ("Der Stadtneurotiker" von Woody Allen können Sie hier ausleihen oder kaufen)

Zum Vorlesen kamen die beiden Aktivistinnen allerdings nicht. Ordner beendeten das Spektakel. Im Anschluss daran ging das Konzert weiter.

Das steckt hinter der Aktion

Bei den beiden Aktivistinnen handelt es sich laut "Bild.de" um Klara (26) aus Berlin und Hellen (27) aus Hamburg. Ihre Aktion erklären sie demnach so: "Auch wenn der Fall Jahrzehnte zurück liegt, leidet Dylan (heute 31) noch immer. Missbrauch hinterlässt geschundene Körper und verletzte Seelen. Woody Allen ist nicht nur der neurotische und charmante Regisseur, Schauspieler und Musiker, sondern ein Vater, der auch gern seine Finger in seine Tochter steckt. Daran möchten wir die Welt und das jazzafine Publikum erinnern."

Zweifelhaftes Privatleben

Woody Allen und die Schauspielerin Mia Farrow (72) waren von 1980 bis 1992 ein Paar. Gemeinsam adoptierten sie zwei Kinder, darunter Dylan, und bekamen einen leiblichen Sohn (1987). Farrow brachte außerdem unter anderem zwei adoptierte Mädchen aus Vietnam mit in die Beziehung. Nach der schlagzeilenträchtigen Trennung der beiden US-Stars und einem erbitterten Sorgerechtsstreit, kam der Filmemacher mit Farrows Adoptivtochter Soon-Yi (46) zusammen. 1997 heirateten die beiden und adoptierten zwei Töchter.

 

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