Schon zehn Punkte Rückstand auf FC Bayern BVB-Trainer Jürgen Klopp als schlechter Verlierer

Jürgen Klopp von Borussia Dortmund. Foto: dpa

Borussia Dortmund verliert auch gegen Bayer Leverkusen zuhause - und damit endgültig den Anschluss an den FC Bayern München. BVB-Trainer Jürgen Klopp gibt danach einen völlig überflüssigen Kommentar ab.

 

Dortmund - Bayer Leverkusen hat das Verfolgerduell der Bundesliga bei Borussia Dortmund mit 1:0 für sich gewonnen und sich damit als Verfolger Nummer eins des FC Bayern München etabliert.

"Die erste Halbzeit war mit das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben und auch spielen können", jubelte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler nach dem goldenen Tor von Heung-Min Son (18.) bei "Sky".

"Es war heute sehr wichtig, Deutschland zu zeigen, was wir wirklich können. Nach den schwachen Spielen gegen Bayern München zu Hause und zweimal gegen Manchester United war das ein ganz wichtiges Zeichen, dass wir es auch können und fußballerisch mit dem einen oder anderen mithalten können", so Völler weiter.

Mit 37 Punkten aus 15 Spielen spielt Leverkusen bislang die beste Saison der Vereinsgeschichte, liegt nur vier Punkte hinter den Bayern auf Platz zwei der Bundesliga. Borussia Dortmund hat dagegen nur 31 Zähler auf dem Konto, ist damit klar nur noch dritte Kraft. Vor zwei Wochen hatte Dortmund zuhause mit 0:3 gegen den FC Bayern verloren.

"Leverkusen hat aus den Spielen gegen ManUnited und Bayern die richtigen Schlüsse gezogen und ist mit großer Aggressivität zu Werke gegangen", meinte Dortmund-Trainer Jürgen Klopp zerknirscht bei "Sky". "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon mal so viele Zweikämpfe verloren haben."

Der BVB-Coach zeigte sich dann auch noch als schlechter Verlierer - indem er, auf den Vorsprung der Leverkusener angesprochen, auf deren Phantomtor und den damit verbundenen Sieg in Hoffenheim einging: "Bei Leverkusen sind drei Punkte von Hoffenheim dabei - das darf man nicht vergessen. Die haben jetzt nicht so viel mehr geholt."

Richtig bitter war für Dortmund, dass sich mit Sven Bender und den für ihn eingewechselten Nuri Sahin zwei weitere Spieler verletzten. Klopp bei "Sky": "Das ist momentan keine leichte Phase für uns. Wunder passieren immer wieder, aber bei uns nicht so oft."

 

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