Schock in Thalkirchen München: Tod im Lkw - Mann starb ohne Fremdverschulden

Das Kommissariat 34 des Polizeipräsidiums München ermittelt. (Symbolbild) Foto: Patrick Seeger/dpa

Grausame Entdeckung: Der Fahrer eines Lastwagens findet am Sonntagabend bei Ladetätigkeiten eine Leiche unterhalb seines Aufliegers. Jetzt hat eine Obduktion Informationen zur Todesursache geliefert.

 

Thalkirchen - Entsetzlicher Fund und mysteriöser Todesfall: Am späten Sonntagabend, gegen 21.50 Uhr, hat ein 53-jähriger Lkw-Fahrer aus Griechenland an der Großmarkthalle eine tote Person in einem Servicekasten unterhalb seines Aufliegers entdeckt.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilt, konnten keine Zeichen für einen gewaltsamen Tod gefunden werden. ie Identität ist nach wie vor unklar. Doch die Obduktion konnte klären, dass der junge Mann etwa 20 bis 30 Jahre alt gewesen ist. Als Todeszeitpunkt wird Samstag vermutet.

Lkw kam aus Griechenland

Zunächst war auch der 53-jährige Lkw-Fahrer unter Verdacht geraten. Er wurde festgenommen und verhört. Im Zuge der Ermittlungen konnte er offenbar glaubwürdig erklären, dass er mit dem toten Mann nichts zu tun hatte. Der Lkw-Fahrer wurde daher inzwischen freigelassen.

Die Polizei ermittelt weiter. Durch die fehlende Identität des Toten ist zwar noch unklar, ob es sich um einen Migranten handelt. Doch die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich der junge Mann eigenständig im Servicekasten versteckte, um nach Westeuropa zu gelangen.

Alles deutet darauf hin, dass der Tote die Enge und die Hitze des Verstecks unterschätzte.

 

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