Schneise der Verwüstung Volltrunkener verursacht spektakulären Crash am Altstadttunnel

Der Fahrer des Audi A4 zog im Rausch eine Schneise der Verwüstung durch die Maxvorstadt. Foto: Polizei München

Ein volltrunkener Münchner hat in der Nacht auf Sonntag einen spektakulären und schadensträchtigen Crash hingelegt. Bei der Ausfahrt aus dem Altstadttunnel verlor er die Kontrolle über seinen A4 und krachte in mehrere Hindernisse, bevor er schließlich mit einem Totalschaden zum Stehen kam.

 

Maxvorstadt – Der 33-Jährige war am Samstag gegen 03.00 Uhr mit seinem Audi A4 in westlicher Richtung durch den Altstadttunnel gerast, um anschließend an der Oberfläche nach links auf den Oskar-von-Miller-Ring abzubiegen. Aufgrund seiner viel zu hohen Geschwindigkeit und rund 2 Promille Alkohol im Blut ging das Manöver jedoch gründlich daneben und der Audi schoss unkontrolliert durch die Gegend.

In Folge dessen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr zunächst über eine Verkehrsinsel, welche die fünf östlich führenden Fahrstreifen der Gabelsbergerstraße teilt. Im Anschluss schrammte er an einem Ampelmast vorbei und fuhr im weiteren Verlauf über den Gehweg ungebremst gegen einen sogenannten "Parkverhinderungsbügel". Mit der rechten Fahrzeugseite des Audis touchierte der 33-Jährige sodann einen neben dem Parkbügel stehenden Baum. Im Anschluss fuhr er frontal gegen die Abgrenzungsmauer eines Treppenaufgangs einer Fußgängerunterführung. Hier kam das Fahrzeug dann letztendlich zum Stillstand.

Bei dem Verkehrsunfall wurde der 33-Jährige leicht verletzt und musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Audi wurde total beschädigt. Zusätzlich zu den äußeren Beschädigungen wurde der Audi im Inneren durch ungesicherte Parkettbodenteile massiv beschädigt.

Am Ampelmast und am Laubbaum entstanden geringe Sachschäden, der Parkverhinderungsbügel hingegen wurde völlig zerstört. Die Mauer des Abgangs zur Fußgängerunterführung brach ein und mehrere Betonstücke fielen den Treppenabgang hinab.

Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf weit über 40.000 Euro.

 

7 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading