"Schlimme" Situation für Ann Sophie Das sagt Conchita Wurst zum ESC-Eklat

Conchita Wurst gewann im letzten Jahr den Eurovision Song Contest Foto: Joel Ryan/Invision/AP

Conchita Wurst bekam live mit, wie Andreas Kümmert die ESC-Qualifikation ablehnte. Jetzt sei es vor allem wichtig, die Zweitplatzierte Ann Sophie zu unterstützen, erklärt sie nun in einem Interview.

 

Als Andreas Kümmert (28, "Simple Man") am vergangenen Donnerstag live im TV auf seinen Sieg bei "Unser Song für Österreich" verzichtete, war auch die ESC-Gewinnerin vom Vorjahr mit dabei: Conchita Wurst (26, "Heroes"). Ihrer Meinung nach habe Moderatorin Barbara Schöneberger großartig reagiert, als sie Ann Sophie zur neuen Siegerin erklärt hatte. "Das ist ja nun mal so, wenn der Erste abtritt oder nicht annimmt, dann ist automatisch die Zweitplatzierte an der Reihe", erklärt die 26-Jährige im Interview mit "stern.de".

Dennoch: Wurst könne verstehen, dass viele Menschen enttäuscht sind. "Die Situation ist aber auch wahnsinnig schlimm für Ann Sophie", so die Künstlerin. Es sei nun wichtig, sie zu motivieren, ihr "ein Gefühl zu geben, dass ihre Teilnahme auch berechtigt ist. Sie war großartig." Aber auch Kümmert hat laut Wurst großes Talent: "Ich kannte ihn von 'The Voice' und schon damals war er sensationell." Beide Künstler seien verdiente Finalisten gewesen. Ihre zwei Songs hätten etwas bei Wurst ausgelöst. "Das ist ein Zeichen für Wien."

Wurst wollte immer auf die Bühne

Kümmerst Gründe für den Verzicht auf die ESC-Qualifikation kennt Wurst nicht: "Warum er das im Endeffekt gemacht hat und wie es dazu kam, sind Spekulationen." Wurst selbst habe immer auf der Bühne und im Rampenlicht stehen wollen.

 

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