Schlechtes Vorbild Unter Drogen: Polizei zieht Fahrlehrer aus dem Verkehr

Ein Fahrlehrer wurde in München zum denkbar schlechtesten Vorbild für seinen Schüler (Symbolbild). Foto: Swen Pförtner/dpa

Bei einer Verkehrskontrolle hat die Polizei ein Fahrschulauto angehalten. Aber nicht weil der Fahrschüler sich falsch verhalten hat, sondern der Fahrleher auf dem Beifahrersitz.

München - Weil der Fahrlehrer unter Drogen stand, unterbrach die Polizei in Riem eine Fahrstunde. Die Verkehrspolizei hat am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr eine Kontrolle an der Paul-Henri-Spaak-Straße in Riem durchgeführt. Dabei fiel den Polizisten ein Fahrschulauto auf. Doch nicht die Fahrweise des Fahrschülers, sondern vielmehr sein Lehrer war das Problem. Der saß neben dem Schüler auf dem Beifahrersitz und schien den Beamten verdächtig. Die Polizei beschreibt sein seltsames Verhalten als "drogentypische Auffälligkeiten". 

Der 40-jährige Fahrlehrer hatte außerdem rote und glasige Augen. Ein Drogenschnelltest brachte Klarheit: Der Fahrlehrer hatte Kokain und Cannabis konsumiert. Die Fahrstunde war damit natürlich sofort zu Ende und der Fahrschüler durfte nach Hause laufen. 

Behörde prüft Tauglichkeit als Fahrlehrer

Der Fahrlehrer musste mit auf die Wache zum Blutabnehmen. Auf ihn kommt nun eine Geldbuße von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot zu. Außerdem wird die Straßenverkehrsbehörde überprüfen, ob er weiterhin als Fahrlehrer arbeiten darf.  

 

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