Schläge in Gesicht und Magen Zwei Vorfälle: Betrunkene attackieren DB-Mitarbeiter

Die Bundespolizei nahm beide Tatverdächtigen mit auf die Wache. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei München

Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag kam es jeweils zu einer Attacke gegen Mitarbeiter der Deutschen Bahn. In beiden Fällen waren die Tatverdächtigen betrunken.

 

München - Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit werden immer wieder das Ziel von körperlichen Angriffen – so auch am 1. und 2. August. Eine Tat ereignete sich in einer S-Bahn in Laim, die andere am Stachus-Bahnsteig. Einer der Mitarbeiter musste nach der Attacke seinen Dienst abbrechen. Die Bundespolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

25-Jähriger schlägt Kontrolleurin ins Gesicht

Der erste Vorfall, von dem die Bundespolizei berichtet, ereignete sich am Mittwochabend. Ein 25-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan fuhr ohne gültigen Fahrschein in einer S3. Als ihn zwei DB-Mitarbeiter in Laim kontrollieren wollten, versuchte er zu flüchten. Doch die beiden konnten ihn festhalten, woraufhin es zu einem Gerangel kam. Dabei schlug der 25-Jährige der 26 Jahre alten Kontrolleurin mit der Faust ins Gesicht und beleidigte beide mehrmals.

An der Hackerbrücke stiegen sie aus, dort wurden sie schon von der Bundespolizei erwartet. Der Schläger kam mit auf die Wache, wo ein Alkoholwert von 1,14 Promille gemessen wurde.

Nach Attacke: DB-Mitarbeiter muss Dienst abbrechen

Zum zweiten Vorfall kam es am Donnerstagmorgen. Mitarbeiter der DB-Sicherheit weckten einen 23-jährigen Gräfelfinger auf, der an der S-Bahnhaltestelle am Stachus auf einer Bank am Mittelbahnsteig eingeschlafen war. Als er geweckt wurde, schreckter auf und schlug einem 21 Jahre alten Security-Mitarbeiter zweimal unvermittelt mit der Faust in den Magen. Weil er starke Schmerzen hatte, musst dieser seinen Dienst im Anschluss abbrechen.

Eine Streife der Bundespolizei nahm den 23-Jährigen fest und nahm ihn mit auf die Wache, wo seine Mutter verständigt wurde. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Gräfelfinger die Wache wieder verlassen.

Gegen beide tatverdächtigen Männer hat die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

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