Schauspielerin in der Psychatrie Amanda Bynes: So krank ist sie wirklich

Amanda Bynes - ihre Eltern sind besorgt Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Die Schauspielerin muss weiter in der Klinik bleiben. Medienberichten nach leidet die 27-Jährigeunter anderem an Verfolgungswahn.

 

Thousand Oaks - Amanda Bynes (27, "Einfach zu haben") war offenbar schon auffällig, bevor sie wegen eines Feuers in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Neben ihren Twitter-Attacken und ihrem Marihuana-Konsum soll sie auch unter Verfolgungswahn leiden, schreibt "People.com".

Ihre Eltern Rick und Lynn Bynes sind deswegen anscheinend schon lange besorgt um ihre Tochter. "Vor dem Umzug nach New York war Amanda extrem paranoid, sie dachte, sie würde beobachtet", zitiert "People.com" die beiden unter Berufung auf Gerichtsakten. Rauchmelder sollten mit Handtüchern verdeckt werden, Fenster mit Klebeband zugekleistert. Auch das Armaturenbrett des Autos wollte Bynes demnach zukleben, weil sie Angst hatte, dass Kameras sie beobachten. Die Eltern der 27-Jährigen haben die Vormundschaft für ihre Tochter beantragt.

Aus den Gerichtsunterlagen soll zudem hervorgehen, dass Bynes von der Idee besessen ist, sie selbst und andere seien hässlich. Das würde auch ihr Verhalten auf Twitter erklären, dort beschimpfte sie zahlreiche Stars und auch ihre Familienmitglieder als "ugly". Selbst ihre neunjährige Nichte beleidigte sie auf diese Weise. Laut den Akten rede sie auch ständig von Schönheits-Operationen und wollte ihre Mutter davon überzeugen, sich unter das Messer zu legen. Zudem soll Bynes in extrem kurzer Zeit 1,2 Millionen Dollar (etwa 903.000 Euro) ausgegeben haben - das meiste davon angeblich für Schönheits-OPs und Marihuana.

Laut "TMZ" soll Bynes unterdessen einen Termin abgesagt, der ihr helfen sollte, frühzeitig aus der Psychiatrie zu kommen. Bisher hatte der ehemalige Kinderstar behauptet, sie werde illegal in dem Krankenhaus festgehalten. Ein Richter hatte allerdings verfügt, dass sie noch zwei Wochen dort bleiben muss. Eine neue Anhörung soll am 1. August stattfinden.

Die Schauspielerin soll laut dem US-Promiportal inzwischen eingesehen haben, dass die Medikamente, die sie erhält, ihren Zustand verbessern. Das würde auch bedeuten, dass sie den Richter nächste Woche eher überzeugen kann, wieder aus der Psychiatrie zu kommen. Bisher habe Bynes sich geweigert, zu glauben, dass sie wirklich psychisch krank sei, hieß es weiter. Am Montag war Bynes zwangseingewiesen worden, nachdem man sie mit brennender Hose neben einem Feuer in einer Hofeinfahrt in ihrer kalifornischen Geburtsstadt Thousand Oaks aufgegriffen hatte.

 

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