Schauspieler im Interview Michael "Bully" Herbig verkneift sich die Tränen

Michael "Bully" Herbigs Film "Buddy" startet am 25. Dezember in den deutschen Kinos Foto: Warner Bros.

Es gibt Filme, die den Spaßvogel Michael "Bully" Herbig zum Weinen bringen. Die Tränen verkneift sich der Regisseur allerdings gerne.

 

Berlin - Michael "Bully" Herbig (45) ist nahe am Wasser gebaut - zumindest was Filme betrifft. Allerdings verkneift er sich die Tränen, wie er im Interview mit der Fernsehzeitschrift "TV Today" erzählt. "Ich finde es toll, wenn mich ein Film zum Lachen bringt, aber ich mag es auch, wenn mich ein Film zum Heulen bringt, obwohl ich mich dagegen wehre," so der Regisseur. Denn "es gibt ja Momente, in denen will man nicht unbedingt beim Heulen ertappt werden."

Auch Herbigs neuer Film "Buddy" ist emotionaler geworden als die bisherigen Komödien des Filmemachers. Mit Ausnahme des Kinderfilms "Wickie und die starken Männer" galt Bully bislang als Experte für rasant-komische Parodien; in "Buddy" schlägt er durchaus weichere Töne an.

Diese Veränderung kommt nicht von ungefähr: "Ich bin Vater geworden, das macht was mit einem. Du entdeckst Ängste, die du vorher nicht kanntest. Eine neue Form von Liebe, die du nicht kanntest", sagt der Regisseur im Interview mit der Zeitschrift "Bunte". Am heutigen Dienstagabend (17.12.) feiert "Buddy" in München Premiere. Wie sehr Bullys neuester Streich die Lachmuskeln und vielleicht auch die Tränendrüsen der Zuschauer beansprucht, kann man dann ab dem 25. Dezember in den deutschen Kinos erfahren.

 

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