Schauspieler gibt Einblicke in Privatleben Til Schweiger: "Familie ist das Wichtigste"

Til Schweiger Anfang 2014 in der NDR Talkshow Foto: imago/Future Image

Til Schweiger geht gemeinsam mit seinem Bruder Nik neue Wege. Die gemeinsam gegründete Firma Barefoot Design richtet exklusive Heimkinos ein. Im Doppel-Interview mit dem Magazin "Gala" standen die beiden Rede und Antwort und gaben interessante Einblicke in das Familienleben der Schweigers.

 

München - Er ist der erfolgreichste Filmemacher Deutschlands: Til Schweiger (50, "Schutzengel"). Derzeit arbeitet Schweiger an einem neuen Projekt: Gemeinsam mit seinem ein Jahr jüngeren Bruder Nik gründete er die Firma Barefoot Design und entwirft neuerdings Heimkinos. Im Gespräch mit dem Magazin "Gala" gaben die beiden Geschäftspartner, Brüder und Freunde tiefe Einblicke in ihr Familienleben.

Beide haben seit jeher eine so enge Beziehung, dass sie mit Anfang 20 sogar zusammen wohnten. Nach Aussage von Til funktionierte dieses Experiment allerdings nicht sehr gut. Auch das Party- und Nachtleben genossen die beiden in ihrer Sturm- und Drangphase in vollen Zügen. "Nik und ich sind Anfang der Neunziger oft mal für ein Wochenende nach Ibiza geflogen. 48 Stunden ohne Schlaf, nur Durchfeiern", verriet Til. Mittlerweile seien sie aber zur Ruhe gekommen.

Das Verhältnis der beiden sei bereits als Kinder in jungen Jahren sehr eng gewesen. "Wir waren immer schon nicht nur Brüder, sondern auch Freunde", sagt Nik und fügt hinzu, dass er niemals neidisch auf seinen erfolgreichen Bruder gewesen sei: "Ich bin schon immer stolz auf Til gewesen und freue mich sehr für ihn." Konkurrenzdenken und Neid kenne er nicht.

Auch für Til ist Eifersucht zwischen Geschwistern kein Thema. "Bei Frauen hatten wir einen unterschiedlichen Geschmack. Wir sind uns nie in die Quere gekommen", berichtet Til. Unter dem Strich seien beide allerdings durch und durch Familienmenschen, wofür vor allem Til deutliche Worte findet: "Familie ist das Wichtigste. Das sage ich auch immer meinen Kindern, wenn sie sich die Köpfe einschlagen." Man habe nur eine Familie und es sei schön, wenn man die um sich hat - dann pralle alles Negative ab.

 

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