Schäfers Abgang bei 1860 Verwirrung um Bashas Tweet

"Knockout": Noor Basha scheint aus seiner Freude über Schäfers Abgang keinen Hehl zu machen. Oder ist alles ganz anders gemeint? Foto: Sampics/Twitter

Der zurückgetretene Geschäftsführer Robert Schäfer ist bei 1860 auch an seinem schlechten Verhältnis zu Noor Basha, dem Statthalter des Investors, gescheitert. Der wehrt sich gegen Interpretationen eines Knockout-Tweets.

 

München - Freunde waren die beiden nie, im Gegenteil. Zuletzt trafen sich Robert Schäfer und Noor Basha sogar vor Gericht. Basha, der Statthalter von Investor Hasan Ismaik, verklagte den TSV 1860, vertreten vom damaligen Geschäftsführer Robert Schäfer, auf Einstellung. Zuvor hatte Schäfer dem Ausländeramt angezeigt, dass Basha die geplante Anstellung als Scout nicht erhalten würde. Das Ausländeramt entzog Basha zwischenzeitlich die Aufenthaltserlaubnis. 

Vor allem dieser Vorfall brach Schäfer beruflich am Ende das Genick - er fiel endgültig in Ungnade bei Ismaik - und dann auch bei 1860-Präsident Gerhard Mayrhofer.

Auf Twitter postete Basha am Samstag den Text "Knockout" - und fügte noch zwei Bilder von geballten Fäusten dazu. Da Basha seinen Twitter-Account fast ausschließlich dazu nutzt, das Geschehen beim TSV 1860 zu kommentieren, lag der Schluss nahe: Basha tritt gegen Schäfer nach. So interpretierte auch die AZ den Tweet zunächst. Doch dem widersprach Basha eindeutig. "Das hat nichts mit Schäfer zu tun. Ich bin krank, richtig ausgeknockt, daher der Tweet - er bezog sich auf mich selbst. Ich wäre so gerne nach Kaiserslautern gefahren zum Spiel, musste aber leider zu Hause bleiben", sagte er der AZ

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