Saisonvorbereitung des TSV 1860 So hart lässt Kosta Runjaic die Löwen trainieren

Der neue Löwen-Trainer Kosta Runjaic beobachtet seine Spieler in den ersten Trainingseinheiten ganz genau. Foto: rst

Der neue Cheftrainer der Sechzger verlangt von den Profis alles ab. Die Trainingseinheiten sind bemerkenswert lang. Das gilt auch für die Regenerationsphasen.

 

München – Er ist noch gar nicht lange da, doch schon jetzt hat Kosta Runjaic für alles einen klaren Plan. Das gilt vor allem für seine Trainingseinheiten, die er bis ins kleinste Detail mit seinem Trainerteam durchspricht.

Entscheidend sind am Anfang der Vorbereitung vor allem Fitness-Guru Zvonko Komes sowie Konditions- und Reha-Trainer Michael Salzmann. Gemeinsam verlangen sie auf Geheiß des Chefs den Löwen-Profis alles ab.

Runjaic lässt die Löwen lange schwitzen

Komes ist dabei der Analyst, Salzmann der, der bei Laufeinheiten Tempo und Schlagzahl vorgibt. Auffällig: Die Trainingseinheiten sind unter Runjaic sehr lange. Meist dauern diese zwei Stunden, vereinzelt sogar länger. Immer wieder werden Trinkpausen eingestreut, aber nur kurze, damit die Spieler auf Temperatur bleiben.

So machen Runjaic und sein Co-Trainer Tuncay Nadaroglu oft Ansagen, während die Spielformen laufen, ohne diese zu unterbrechen. Doch nicht nur die Einheiten selbst sind lange, sondern auch die Pausen dazwischen.

Fitte Löwen in der neuen Zweitliga-Saison?

Meist lässt Runjaic seine Mannschaft erst wieder um 16 Uhr antreten, mitunter sogar erst um 17 Uhr. Das soll die Regeneration fördern. Unter vielen anderen Trainern wird nachmittags früher und in kürzeren Abständen trainiert.

Erste Ergebnisse lassen sich schon jetzt erkennen: Die Löwen-Profis sind nach den Einheiten sichtlich geschafft. Wenn Boss Runjaic diesen Kurs weiter durchzieht, dürften die Sechzger in der kommenden Zweitliga-Saison sehr wahrscheinlich zu den fittesten Teams gehören.

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