Sänger und TV-Star über seinen Weg aus der Depression Hubert Kah: Bei der Therapie fast gestorben

Sänger und TV-Star Hubert Kah sprach mit dem "YPS"-Magazin über seine Depression Foto: ddp images

Sänger und TV-Star Hubert Kah litt lange an Depressionen. Geholfen habe ihm schließlich eine besondere Form der Therapie. Bei einer der Anwendungen wäre er jedoch beinahe gestorben.

 

Köln - Der frühere NDW-Sänger und heutige TV-Star ("Promi Big Brother") Hubert Kah (53, "Engel 07") litt viele Jahre unter Depressionen, wie er zum Beispiel schon vor einiger Zeit in der Talkshow von Sandra Maischberger (48) erzählte. Die Krankheit beherrsche ihn nun nicht mehr so wie früher, erzählt Kah im "Yps-Magazin 1266": "Sie hat mich eben nicht mehr im Griff, weil es dieses eine Jahr echt gebracht hat. Jetzt ist es zum ersten Mal so, dass ich sagen kann, dass ich nicht mehr depressiv bin. Ich fühle mich ganz normal, wie andere auch. Das hat man über den letzten Notnagel erreicht, den man verwendet hat: Es gibt bei therapieresistenten Patienten die sogenannte Elektrokonvulsionsbehandlung."

Irgendwann hatte Kah wohl die Nase voll: "Da habe ich mir gesagt, dass ich alles auf eine Karte setze und habe mir 23 Stromsitzungen gegeben. Jedes Mal eine Vollnarkose. Bei der ersten wäre ich fast abgekratzt", erzählt der Sänger. Und er geht sogar darauf ein, warum es dazu kam. Weil er vor seiner ersten Sitzung unerlaubt etwas gegessen habe, habe er sich während der "Elektrostrombehandlung erbrochen, und es ist alles in meine Lunge rein. Die Herzsituation ging runter, aber kurz vor Flatrate haben sie mich gekriegt."

Hubert Kemmler, wie der Mann mit der Leidenschaft für farbenfrohe Pullunder eigentlich heißt, war im vergangenen Sommer einer der Kandidaten bei "Promi Big Brother". Er studierte vor seiner Musik-Karriere Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen. Daher vielleicht auch die Verbundenheit zu Ronald Schill (56), der als Richter Gnadenlos berühmt wurde. Im Container mauserten sich die beiden zu echten Publikumslieblingen.

 

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