Sänger äußert sich erstmals Xavier Naidoo: Das sagt er zu seinem ESC-Shitstorm

Xavier Naidoo hat erstmals den Shitstorm nach seiner ESC-Nominierung im vergangenen November kommentiert. Wenn er den Mund nicht aufmachen dürfe, sei die deutsche Demokratie nichts wert.

 

Xavier Naidoo (44, "Hört, hört") hat sich erstmals zu dem Shitstorm geäußert, der nach seiner ESC-Nominierung über ihn hereinbrach. Der NDR wollte den Sänger eigentlich in diesem Jahr als Kandidat für den Song Contest nach Stockholm schicken, die Entscheidung wurde jedoch heftig kritisiert, da einige von Naidoos Äußerungen als antisemitisch und homophob ausgelegt werden könnten. Zudem bekannte sich der Musiker öfter zu den Thesen einiger Verschwörungstheoretiker. Im Netz brach im vergangenen November deshalb eine Welle der Kritik über den NDR und den Musiker herein.

"Wenn es eine Demokratie nicht aushält, dass ein kleiner Sänger aus Mannheim sein Maul aufmacht, dann ist die Demokratie auch nichts wert", verteidigte sich der Musiker nun am Dienstag in der Fernseh-Doku "Die Xavier Naidoo-Story" auf Vox. Lange Zeit hatte er zu den Vorfällen geschwiegen. Den "Riesenshitstorm" habe er erwartet, sagt der Musiker, er sei sich nicht sicher gewesen, ob er sich durchboxen könne. Konnte er letzten Endes nicht. Seine Teilnahme wurde nach der heftigen Kritik zurückgezogen. Stattdessen wählten Zuschauer in einer Vorentscheids-Sendung "The Voice"-Gewinnerin Jamie-Lee Kriewitz (18) zur deutschen ESC-Hoffnung. Sie landete mit ihrem Song "Ghost" am 14. Mai in Schweden allerdings auf dem letzten Platz.

 

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