Bundesliga am Montag Rangnick vs. Nagelsmann: Leipzig will Sieg gegen neuen Coach

Leipzigs Trainer und Sportdirektor Rangnick (l) wird von Hoffenheims Coach Nagelsmann begrüßt. Foto: Jan Woitas/dpa

Zum Ersten, zum Zweiten, und auch zum Dritten? Mit einem weiteren Sieg gegen 1899 Hoffenheim würde RB Leipzig auf Platz drei klettern. Die Champions League käme immer näher. Doch die Partie birgt mehr.

 

Leipzig - Die Trainer selbst wollen am liebsten nichts davon wissen. Das Duell RB Leipzig gegen 1899 Hoffenheim wird aber wieder das Duell Ralf Rangnick gegen Julian Nagelsmann.

Der jetzige Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig gegen den künftigen Coach des Champions-League-Aspiranten. Zweimal trafen sie bereits aufeinander, seitdem feststeht, dass der 31 Jahre alte Nagelsmann den fast doppelt so alten Rangnick (60) im Sommer als Trainer beim sächsischen Fußball-Bundesligisten ablösen wird und beide starken Persönlichkeiten statt gegen- dann miteinander arbeiten werden.

DIE BEIDEN BISHERIGEN DUELLE

Sieg Nummer eins für RB am 6. Spieltag, Leipzig schlägt die Hoffenheimer auf deren Platz mit 2:1. Es ist ein Doppelpack von Yussuf Poulsen, der die Partie entscheidet. Mittlerweile ist der dänische Angreifer sogar erfolgreicher als Leipzigs Mittelstürmer Timo Werner. Sieg Nummer zwei für RB in der 2. Runde des DFB-Pokals: Wieder entscheidet ein Spieler mit einem Doppelpack die Partie. Diesmal ist es Werner.

DIE JÜNGSTE BILANZ VOR DEM DRITTEN DUELL

Nur ein Pflichtspiel hat RB in diesem Jahr verloren, gleich zum Rückrundenauftakt gab es ein 0:1 zu Hause gegen Borussia Dortmund. Es folgten drei Siege und ein Unentschieden in der Liga sowie ein Sieg im DFB-Pokal. Geschossene Tore: elf. Gegentore: eins. Defensiv hat sich die Mannschaft in der zweiten Halbserie bisher enorm verbessert gezeigt.

Auch Hoffenheim kassierte zum Rückrundenstart eine Heimniederlage mit dem 1:3 gegen den FC Bayern. Seitdem ist auch Nagelsmann mit seinem Team unbewzungen. Es gelangen zwei Siege, zweimal spielte die TSG unentschieden. Auswärts ist 1899 sogar schon seit acht Spielen ungeschlagen, neun in Serie wären Vereinsrekord.

RANGNICKS VERGANGENHEIT, NAGELSMANNS ZUKUNFT

So lange, wie er nun schon in Leipzig ist, war Ralf Rangnick bei 1899 nicht angestellt. Auf viereinhalb Jahre als Trainer von Juli 2006 bis Ende 2010 brachte er es im Kraichgau. Für die Leipziger ist er seit Juli 2012 als Sportdirektor im Einsatz, in dieser Saison auch noch als Trainer. Abgelöst wird er im Sommer von Nagelsmann, der seit 2010 bei Hoffenheim arbeitet und seit Mitte Februar 2016 die Profimannschaft trainiert.

DAS SAGT RANGNICK: "Wir müssen es schaffen, wieder wenig zuzulassen. Das ist uns vor allem im Pokalspiel gegen die TSG sehr gut gelungen. Wir haben in beiden Duellen in dieser Saison gezeigt, dass wir in der Lage sind, auch gegen einen variablen Gegner die richtigen Lösungen zu finden. Die Tabelle zeigt, dass es für beide Mannschaften gut wäre zu gewinnen und das Spiel demnach sehr wichtig ist. Wir gehen am Montag natürlich auf Sieg - darauf ist unsere Spielweise auch ausgerichtet."

DAS SAGT NAGELSMANN: "In beiden Spielen, die wir in dieser Saison gegen sie hatten, war es nicht so, dass wir klar unterlegen waren. Wir hatten in beiden Spielen gute Phasen und hätten jeweils selbst das 1:0 erzielen können. Dann laufen die Spiele sicherlich anders. Nach den Rückständen wurde es dann schwierig. Es waren ausgeglichene Spiele, und das erwarte ich auch am Montag."

 

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