Rosenkrieg vor Gericht Der Ex-Mann von Sarah Kern muss in den Knast

Der Ex Mann von Sarah Kern wurde wegen einer Falschaussage zu 16 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Foto: John Schneider

Rosenkrieg pur – das war am Montag beim Münchner Landgericht angesagt. Im Ring: Sarah Kern und ihr Ex Goran M. (37), die sich vor aller Welt gegenseitig der Lüge, des Drogenmissbrauchs und der häuslichen Gewalt bezichtigten.

 

München - Immer wieder waren die beiden in der Vergangenheit aus denselben Gründen in die Schlagzeilen geraten. Dabei ging es für die Prozessbeteiligten um etwas ganz anderes: Goran M. war angeklagt der uneidlichen Falschaussage in einem Zivilprozess, seine Ex sollte lediglich als Zeugin aussagen. Bei einem vorherigen Verhandlungstermin hatte Sarah Kern noch von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Das Ex-Paar ist zwar seit 2010 geschieden, hat aber einen gemeinsamen Sohn (6), der bei der Mutter lebt. Dass die prominente Mode-Unternehmerin gestern dennoch überraschend vor Gericht erschien, könnte etwas mit dem Buben zu tun haben.

Die Eltern streiten nämlich inzwischen vor dem Familiengericht um das Umgangsrecht für das Kind. Dass Sarah Kern in diesem Streit Punkte bei den Familienrichtern sammeln will, mutmaßen Goran M. und sein Anwalt Burkhard Benecken. Der bezeichnete Kerns Auftritt vor Gericht als „Rosenkrieg-Theater, das Frau Kern hier inszeniert hat“. Dabei war ihre Aussage nicht mehr als „schmückendes Beiwerk“, so der Richter Arthur Schnorfeil. Zu klar schien ihm auch ohne Kerns belastender Aussage die Beweislage gegen Goran M.

Der soll am 13. April 2010 den Maserati von Kern beim Rückwärtsfahren in einen Golf gelenkt haben. Bei dem zivilen Streit um die Reparaturkosten (3000 Euro), sagte Goran M. aber aus, dass ihm der Golffahrer drauf gefahren sei. Für Staatsanwaltschaft und Gericht eine bewusste Falschaussage, die sie mit 16 Monaten Gefängnis ahndeten.

Im Klartext: Sarah Kerns Ex muss in den Knast!

Der auch einschlägig vorbestrafte Goran M. will das Urteil nicht akzeptieren, fühlt sich falsch behandelt. Sicher ist, dass die Causa Kern so oder so die Münchner Gerichte weiter beschäftigen wird.

 

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