Röhrenzug mit Schallgeschwindigkeit Söder will Hyperloop für München

Markus Söder kann sich einen Hyperloop in München sehr gut vorstellen. Foto: Hyperloop Transportation Technologies/dpa-tmn,Sigi Müller

Die Münchner CSU will einen Transrapid light nach Dachau, doch Bayerns Ministerpräsident hat für die Landeshauptstadt eine wesentlich modernere Vision im Kopf.

 

München - Erst machte die Bayern-CSU mit ihrer Forderung nach einem Transrapid light nach Dachau von sich reden, jetzt kommt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit einer noch wesentlich moderneren Idee für München daher - dem Hyperloop (Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich ein Hochgeschwindigkeitszug mit annähernder Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Anm. der Red.)

In einem AZ-Interview bestätigte Söder, dass er eine Machbarkeitsstudie für einen Hyperloop in München untersuchen lassen wolle.

Hyperloop, Transrapid light, Seilbahnen - Söder will flexibel sein

Dabei soll es sich aber nicht um ein öffentliches Verkehrsmittel quer durch München handeln, sondern vielmehr zwischen zwei Universitätsstandorten.

Auch ein Lufttaxi zwischen Münchner Rathaus und Staatskanzlei hätte für den bayerischen Ministerpräsident einen gewissen Charme. Ebenso hält Markus Söder eine Magnetschwebe- oder Seilbahnen für überlegenswerte Alternativen. "Wir sollten flexibel unterschiedliche Verkehrsmittel an den passenden Stellen einsetzen", so Söder.

Studenten der TU München arbeiten schon am Hyperloop

An der Technischen Universität München beschäftigen sich seit längerem Studenten mit der Technik des Hyperloop. Das Team der TUM konnte schon mehrfach die - von SpaceX-Chef Elon Musk ausgerichtete - "Hyperloop Pod Competition" in Los Angeles für sich entscheiden. Zudem hält das WARR-Hyperloop-Team der TU München aktuell auch den Hyperloop-Geschwindigkeits-Weltrekord - mit 467 Stundenkilometern.

 

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