Ring und Gespräche Trickbetrüger auf städtischen Friedhöfen unterwegs

Auf den städtischen Friedhöfen versuchen Trickbetrüger potenzielle Opfer zu überlisten. Foto: dpa

Trickbetrüger versuchen inzwischen auch auf Friedhöfen ihr Glück. Ein angeblich wertvoller Fund und ein mitleidserregendes Gespräch sollen den Münchnern das Geld aus der Tasche ziehen.

 

München - Auf den städtischen Friedhöfen treiben sich Trickbetrüger herum.

Die Betrüger sprechen ihre Opfer mit dem Hinweis auf einen gefundenen, wertvollen Ring an. Doch sie selbst können den Ring nicht abgeben, da sie "Angst vor Behörden" hätten. Daher solle das Opfer den Ring bei der Verwaltung abgeben. Im Anschluss geben sich die Betrüger oft als Flüchtlinge aus und fordern eine Geldspende um ihre schwierigen Lebensumstände zu bewältigen und als Belohnung für die "ehrliche" Tat.

Eine ähnliche Masche wird auch in der Innenstadt angewandt. Die Geschichte eines Betrugsopfers lesen Sie hier.

Die Stadt warnt davor, sich auf solche Gespräche einzulassen. Der angeblich wertvolle Ring ist komplett wertlos. Betroffene sollten den Vorfall beim Friedhofspersonal oder der Friedhofsverwaltung umgehend melden.

 

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