Revolution beim Pirelli-Kalender Annie Leibovitz fotografiert Feministinnen

Annie Leibovitz zählt zu den bekanntesten und bestbezahlten Fotografen der Welt Foto: dpa

Der Pirelli-Kalender a.k.a. der wahrgewordene Männertraum in Papierform, wird im Jahr 2016 ein bisschen anders aussehen. Im Gegensatz zu halbnackten Models lichtet Annie Leibovitz wichtige Frauen unserer Zeit ab.

 

New York - Annie Leibovitz zeigt Feministinnen im neuen Pirelli-Kalender.

Im nächsten Jahr werden nicht wie zuvor lediglich halbnackte, sexy Models zur Schau gestellt, sondern die wichtigsten Frauen unseres Zeitalters porträtiert. Die Fotografin zeigte sich schon 2000 für den berühmten limitierten Kalender verantwortlich. Im nächsten Jahr werden Zeitgeist-Frauen wie Yoko Ono, Patti Smith, Serena Williams, Fran Lebowitz, Amy Schumer, Tavi Gevinson, Ava DuVernay, Natalia Vodianova, Agnes Gund, Kathleen Kennedy, Mellody Hobson, Shirin Neshat und Yao Chen mit einem ganz anderen Unterton inszeniert.

"Ich habe über die Rollen nachgedacht, die die Frauen spielen, Frauen, die etwas erreicht haben. Ich wollte eine klassische Portraitreihe machen. Ich möchte, dass die Frauen stark und natürlich aussehen und ich habe das mit einer einfachen Übung im Studio gemacht. Dieser Kalender ist so komplett anders. Es ist ein Aufbruch. Die Idee ist, nichts in diesen Bildern vorzugaukeln und sehr vorausschauend zu sein", so die Fotografin in einem Statement. Sie hatte in diesem Jahr bereits ihren Jahrtausend-Coup mit dem 'Vanity Fair'-Cover von Caitlyn Jenner.

Die Punk-Sängerin Patti Smith sagte: "Ich habe einige der Fotografien gesehen und sie sind irre. Ich habe keine Ahnung, was der normale Kunde denkt, aber ich denke, alle sollten diesen mutigen Schritt schätzen. Wir werden sehen. Am 30. November wird der Kalender in London zum ersten Mal gezeigt.

 

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