Rennen in München DTM im Olympiastadion: Es wird noch schneller

Die DTM-Fahrer begutachten die Strecke im Olympiastadion – und stellen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr fest: „Sie ist insgesamt runder und flüssiger zu fahren”.

 

MÜNCHEN - Regnen sollte es am Wochenende vielleicht nicht unbedingt. Zwar rühmen sich die Olympiapark-Macher, dieses Jahr einen besonders regendurchlässigen Rennasphalt ins Olympiastadion gebaut zu haben für die DTM-Showrennen am Samstag und Sonntag (ARD live, Samstag ab 13.30 Uhr, Sonntag ab 14.15 Uhr) – und doch „würde es wohl schon ziemlich rutschig werden auf der Strecke”, glaubt Bruno Spengler.

Doch gefahren werden würde am Samstag und Sonntag natürlich auch bei Regen. Die DTM ist schließlich nur ein mal im Jahr in der Stadt. Und reichlich Action verspricht das Event sowieso.
Spengler, letztes Jahr der Sieger beim Premierenrennen der DTM unter dem Zeltdach, wirkt rundum zufrieden mit den beiden Strecken, die ihm und seinen Kollegen ins Stadion gebaut wurde. 21000 Tonnen Kies, 4800 Tonnen Asphalt sind in den letzten Monaten ins Stadion gebracht worden, mit 659 Betonleitwänden und einigen Leitschienen aus Kunststoff haben die Streckenbauer der DTM ab Montag zwei 614 Meter lange Strecken aufgebaut. Und das, was von oben aussieht wie ein Rennkurs für Micky-Maus-Autos, kommt bei den Fahrern gut an. „Letztes Jahr war die Strecke ziemlich speziell, da waren ein paar Kanten drin, wo du viele Fehler machen konntest”, sagt Spengler während der ersten Begehung der Strecke, „dieses Jahr ist die Strecke insgesamt runder und flüssiger zu fahren.

Die Kurven sind zwar entschärft worden, aber ich glaube, dass wir trotzdem schneller sein werden”, sagt er. Mercedes-Jungstar Christian Vietoris, der gemeinsam mit Spengler und Audi-Frau Rahel Frey die Strecke abgeht, pflichtet bei. „Die erste Kurve nach Start- und Ziel werden wir wohl mit 60 Stundenkilometern durchfahren können, auf der Gerade sollten wir auf rund 140 Sachen kommen. Da wird es schon zur Sache gehen”, sagt er. Zumal die Macher sogar an Auslaufzonen gedacht haben. Vietoris: „Letztes Jahr warst du bei jedem Fehler sofort in der Mauer. Jetzt haben wir mehr Platz, können mehr wagen.” Die Rennen können beginnen. 

 

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