Reisen zum Jahreswechsel Silvester-Alternativen: Totale Ruhe statt krachender Böller

Ruhe in der Silvesternacht: Erdhaus in Sachsen Foto: Wimdu

Die Uhr tickt, das Jahr ist bald vorbei. Und noch immer wissen viele Menschen nicht, wie, wo und mit wem sie den Jahreswechsel feiern sollen. Gala, Straßenfest oder doch wieder mit Freunden? Wer gar keine Lust auf Party hat: Hier ein paar Tipps.

 

München - Wer von Silvester lieber nichts mitbekommen möchte oder von der ganzen Knallerei genervt ist, geht am besten ins Bett oder dorthin, wo er vom ganzen Silvester-Rummel nichts mitbekommt. Da bieten sich ein Bunker, eine unterirdische Höhle oder ein Ausflug mit Wohnmobil in den Wald an. Wimdu.de, Europas Portal für City Apartments, hat einige Alternativen für Silvestermuffel.

Party im Erdhaus:

Im unterirdischen Erdhaus im sächsischen Neißeaue können bis zu 28 Gleichgesinnte abtauchen. Im Übernachtungspreis von 50 Euro sind ein Abendessen am Lagerfeuer sowie das Frühstück am nächsten Morgen inbegriffen.

Unterirdisch in einer kappadokischen Höhle:

Ganz schön kuschelig: Höhle in Kappadokien Foto:Wimdu

In der türkischen Region Kappadokien gibt es nahe des Dorfes Goreme komfortable Höhlenunterkünfte. Zur Ausstattung gehören neben Betten, Bädern und Heizung auch ein Flatscreen-Fernseher und eine Feuerstelle. Die Höhle gehört zu einem weitverzweigten Dorf. Pro Nacht ist sie für zwei Gäste ab 98 Euro zu buchen.

Eingebunkert in Essex:

Der Bunker in Essex nordöstlich von London, während des Kalten Krieges als Schutz für bis zu 600 Personen vor einem Atomangriff gedacht, ist heute in Privatbesitz und kann für mindestens 25 Leute für eine Übernachtung (28 Euro pro Person) gemietet werden. Gruselfaktor dank langer Gänge, Funkgeräten und alten Karten mit eingeschlossen.

Campen im Wald:

Im Wohnmobil fahren Silvestermuffel Böllern und Raketen davon. Ein Kurztrip nach Mittelschweden mit seinen tiefen Wäldern ist dafür besonders geeignet. Die rollenden Ferienhäuser sind unter anderem mit Dusche und Küchenzeile ausgestattet und kosten ab 100 Euro pro Nacht.

Gemeinsam im Rettungsboot:

Sehr abgefahren ist die Möglichkeit, die Silvesternacht auf einem Rettungsboot zu verbringen. Allerdings sind die Gäste auf der "Lilla Marras", die im niederländischen Harlingen vor Anker liegt, isoliert. Besucher sind unerwünscht. Das Rettungsboot aus den 50er Jahren ist ein Design-Stück inklusive Doppelbetten und freistehender Badewanne. Allerdings steht die im Schlafbereich, was Mitreisende eventuell vor nackte Wahrheiten stellt. Die Kajüte für maximal zwei Gäste kostet 248 Euro pro Nacht.

Lampions in Asien:

Millionen Lampen statt Feuerwerk in Shanghai Foto:GetYourGuide

Im chinesischen Shanghai steigen statt Chinakrachern Millionen Lampions in den Himmel. Ein unvergessliches Erlebnis, wie auch in Japan. Dort ist Silvester ein religiöser Feiertag, um Mitternacht steht der erste Schreinbesuch im neuen Jahr an, die Glocken in buddhistischen Tempeln schlagen Punkt zwölf 108 Mal. Zu den berühmtesten Tempeln und Schreinen kommen Tokio-Besucher mit einer Bustour z.B. von GetYourGuide. Weitere Informationen: www.wimdu.de

 

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