Raubmord auf den Philippinen Kaufmann aus Oberbayern erstochen

Mordopfer Frank B: Auf der philippinischen Insel Negros besaß er ein Haus. Foto: AZ

Mord im Urlaubsparadies: Ein 50-jähriger Tankstellenbesitzer aus Oberbayern wird in seinem Haus auf den Philippinen erstochen.

 

Rosenheim / Dumaguete City - Ein Kaufmann aus dem Landkreis Rosenheim ist auf der philippinischen Insel Negros getötet worden. Frank B. (†50), dem im oberbayerischen Haag eine Tankstelle gehörte, wurde in seinem Haus in Dumaguete von Hausangestellten tot aufgefunden. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wurde jetzt von der philippinischen Polizei um Amtshilfe gebeten.


Frank B. stammte aus der Nähe von Wasserburg. Vor mehreren Jahren hatte er eine Philippina geheiratet. Laut Polizei lebte er lange Zeit überwiegend auf den Philippinen, kam aber auch regelmäßig zurück nach Bayern, wo er einen Zweitwohnsitz behalten hatte. Sowohl hier als auch auf den Philippinen war Frank B. als Kaufmann tätig.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar wurde der 50-Jährige in seinem Haus auf der Insel Negros in Dumaguete City ermordet. Nach Auskunft der bayerischen Polizei sind die Hintergründe der Tat noch unklar. Allerdings berichten die Zeitungen auf der Insel bereits über einen mutmaßlichen Raubmord.


Der Kaufmann wurde in seinem Haus in der Nähe der Treppe mit mehreren Stichwunden in Brust, Hals und Handgelenken aufgefunden. Das Opfer lag in einer Blutlache. Das Handy und die Geldbörse des Opfers sollen gestohlen worden sein.

In der Spüle in der Küche, so berichten lokale Zeitungen weiter, soll ein Küchenmesser gefunden worden sein – vermutlich die Tatwaffe. Es war mit einem blauen Handtuch abgedeckt. Laut Medienberichten war Frank B.s Ehefrau zur Tatzeit in Deutschland.


In einem Forum im Internet behauptet ein Blogger, dass Frank B. seit 2011 nicht mehr auf der Insel gewesen sei. Angeblich habe es auch Streit um das Haus gegeben, ob es verkauft werden sollte oder nicht. Am 13. Februar flog Frank B. auf die Philippinen. Noch nicht einmal 24 Stunden später wurde er ermordet.

Offenbar hatte eine Nachbarin in der Nacht zum 14. Februar Geräusche in dem Haus gehört, jedoch nicht darauf reagiert.

 

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