Randale bei Euro 2012 in Polen Regierungschef fordert "eiserne Konsequenz" für Hooligans

Man hatte es kommen sehen: Rund 6000 Polizisten sorgten am Rande des Risikospiels Polen gegen Russland für Sicherheit, konnten Krawalle aber nicht verhindern. Foto: Ronny Hartmann, dapd

184 Verhaftete und 15 Verletzte bei den brutalen Krawallen zwischen polnischen und russischen Hooligans. Den Gewalttätern wird sofort der Prozess gemacht, morgen gibt’s die ersten Urteile.

 

Warschau - Als Joanna Mucha noch einmal mit den Jagdszenen des Vorabends konfrontiert wurde, antwortete sie bestürzt. „Ich schäme mich”, sagte die polnische Sportministerin: „Das waren Hooligans, die nichts gemein haben mit echten Fans." Die Bilder der Krawalle waren jedoch auch am Tag danach noch präsent: Hooligans, die Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Flaschen und Steinen bewerfen. Polen und Russen, die sich krankenhausreif prügeln. Fans, die reglos am Boden liegen. Die Bilanz der Schande: 184 Festnahmen, mindestens 15 Verletzte. Die AZ beantwortet die wichtigsten Fragen zum Hooligan-Eklat:

 

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