Räuber mit Schusswaffe SEK-Einsatz: Raubüberfall in Frankfurt

Weiträumig von der Polizei abgesperrt ist in Frankfurt am Main (Hessen) ein Gebäude, in das sich ein bewaffneter Mann geflüchtet haben soll. Foto: dpa

Ein bewaffneter Straßenräuber ist am Mittag in ein Bürohaus in der Frankfurter Innenstadt geflohen. Die Polizei hat das Gebäude teils evakuiert und den Rossmarkt abgeriegelt

 

Frankfurt/Main - Ein bewaffneter Mann ist am Freitagmittag nach einem versuchten Straßenraub in ein Bürogebäude in der Frankfurter Innenstadt geflüchtet. „Wir vermuten, dass er sich noch darin befindet“, sagte ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage. Nach Zeugenaussagen soll der Täter eine Schusswaffe bei sich tragen. Das Gebäude am Rossmarkt in der Nähe der Frankfurter Hauptwache wurde großräumig abgeriegelt und sollte durchsucht werden.

Die Polizei war im Großeinsatz und setzte auch Hubschrauber ein. Wie ein Polizeisprecher berichtete, wurde das Bürogebäude teilweise evakuiert. Es befanden sich aber am frühen Nachmittag noch Menschen in dem Gebäude. Mit ihnen habe die Polizei aber Kontakt. Sie hätten sich eingeschlossen, hieß es.

Wo in dem sechsgeschossigen Haus sich der Bewaffnete aufhielt, war noch unklar. Passanten in der Innenstadt äußerten teilweise Unmut, weil sie wegen der Absperrung nicht zu ihren Fahrzeugen gelangen konnten.

 

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