Radrouten und Unterführungen Nymphenburg: Die CSU will Radler am Verkehr vorbei führen

An der Kreuzung Amalienburgstraße/Menzinger Straße steht man als Radler häufig länger. Foto: Screenshot Google Street View

Die Straßen sind voll, der ÖPNV unattraktiv: Viele Münchner steigen daher aufs Radl um. Doch auch dort stehen sie im Stau oder müssen sich gefährlichen Situationen aussetzen. Die CSU möchte dies verbessern - mit Unterführungen oder Brücken.

 

Nymphenburg - Viele Kreuzungen in München sind für Radfahrer besonders staubelastet und gefährlich. Zwei Beispiele aus dem Münchner Westen: Die Kreuzungen Menzinger Straße/Amalienburgstraße und Menzinger Straße/Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal. Hier könnte man, so ein Antrag der CSU-Rathaus-Fraktion Untertunnelungen für Radfahrer schaffen. Die hätten so freie Fahrt und sicherere Wege.

Allein durch die Siedlungsentwicklung werde der Verkehr immer mehr, sagt Stadträtin Sabine Bär (CSU), eine der Initiatorinnen des Antrags, zur AZ. Es sei deshalb wichtig, die Verkehrsströme und so auch Gefahrenpunkte zu entflechten.

Bär: "Eine attraktive Stadt bietet auch Radschnellwege"

Solche Unterführungen oder Brücken für Radler seien an vielen Stellen in der Stadt denkbar, findet sie, in anderen Städten, etwa Kopenhagen, gebe es das häufig. Radfahrer kämen so schnell voran. Erfahrungsgemäß würden Radwege, auf denen man schnell und sicher vorankommt, auch gut angenommen. (Lesen Sie dazu: Vorbild Kopenhagen - Ist München eine Stadt für Cykeler?)

Bär ist überzeugt: "Eine attraktive Stadt bietet auch Radschnellwege. In der Zukunft wird nicht jeder mit dem Auto fahren können.“ Und manchmal sei auch ÖPNV, etwa wegen zu häufigen Umsteigens, einfach unattraktiv.

 

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