Prozess im Justizpalast Hardy Krüger jr.: Rechtsstreit mit Ex-Verehrerin geht weiter

Von Hardy Krüger jr. (l.) verklagt: Leily H. mit Anwalt Norman Synek. Foto: Ursula Düren/dpa, jot

Im Streit um angebliche Küsse und Zärtlichkeiten klagt der bekannte Schauspieler Hardy Krüger jr. gegen eine ehemalige Verehrerin.

 

München - Die zentrale Figur in der unendlich scheinenden (Prozess-)Geschichte um angebliche Küsse ließ sich entschuldigen. Sein Mandant sei in Dresden, erklärt der Anwalt des Klägers am Mittwoch. Theater spielen. Sein Mandant heißt Hardy Krüger jr. und liegt seit über einem Jahr im juristischen Dauerclinch mit der Storemanagerin Leily H. (34).

Klage, Gegenklage, Berufung, neue Klage – so langsam verlieren die Beteiligten die Übersicht. Am Mittwoch ging es im altehrwürdigen Justizpalast um die Aussage der 34-Jährigen, sie habe mit Hardy Krüger Küsse und andere Zärtlichkeiten in aller Öffentlichkeit ausgetauscht.

Hardy Krüger scheiterte mit Unterlassungsklage

Das hatte sie unter anderem einer Journalistin per Mail mitgeteilt. Hardy Krüger jr. will eine Wiederholung dieser Behauptung verhindern und klagt. Mit seiner Unterlassungsforderung per einstweiliger Verfügung war er aber zunächst in diesem Punkt beim OLG abgeblitzt. Doch die Sache ist noch nicht erledigt. Am Montag sollten Zeugen zu den angeblichen Küssen befragt werden.

Denen war es sichtlich unangenehm, aussagen zu müssen. Ein Bekannter von Leily H. gab an, dass er die beiden zwar auf der Straße vor seinem Haus gesehen habe, wie sie sich verabschiedeten. Was er gesehen habe, sei aber eher eine Art Bussi-Bussi gewesen, nicht der Kuss eines Liebespaares. Am 2. Oktober folgen weitere Zeugen. Wer sich nicht solange gedulden mag: Am 30. April wird in Sachen Schadenersatz verhandelt. Leily H. wechselt dann die Seite und nimmt als Klägerin Platz.

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