Protest-Aktion Schwimmverbot in der Isar: Bade-Flashmob genehmigt

Die Genehemigung für den umstrittenen Badeflashmob, den der Verein mit dieser Collage beworben hat, ist laut den Veranstaltern erteilt. Eine echte Rutsche wird's aber nicht geben. Foto: Isarlust

Der Verein "Isarlust" hat den für Sonntag angesetzten Badeflashmob verschoben! Die Aktivisten fordern eine Lockerung des Badeverbots in der Isar in vielen innerstädtischen Bereichen. Die Aktion sei jetzt genehmigt.

Isarvorstadt - Gegen das Bade-Verbot an vielen Zonen in der Innenstadt will der Verein „Isarlust“ jetzt mit einer Protestaktion ins Wasser hüpfen. Geplant ist ein gemeinsames „Demo“-Plantschen in der Isar.

Inzwischen sei die Veranstaltung genehmigt, sagte Benjamin David der AZ.

Allerdings soll der umstrittene Bade-Flashmob nicht wie geplant am Kabelsteg in der Nähe des Landtags stattfinden, sondern nördlich der Reichenbachbrücke (in Richtung Corneliusbrücke).

Die Aktion, die bereits für diesen Sonntag geplant war, muss zudem kurzfristig verschoben werden. Der Regen der vergangenen Tage (insbesondere auch im Oberlauf von Isar und Loisach) führt laut den Veranstaltern zu einem Ansteigen der Isar im Lauf des Tages, auch Gewitter seien möglich.

Nach Telefonaten mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt und dem Technischen Hilfswerk THW entschied man deshalb am Sonntag, den BIG JUMP in München um exakt eine Woche nach hinten zu verschieben, teilten die Veranstalter mit.

Damit steht Sonntag, der 20.7., als neuer Termin für den Bade-Flashmob in München fest. Von 15 bis 18 Uhr auf der Kiesbank direkt nördlich der Reichenbachbrücke.

Aktuelle Infos wollte der Verein am Sonntag auch unter www.isarlust.org erteilen. 

Die Stadt verweist derweil auf das bestehende Badeverbot, das es an dieser Stelle zu beachten gilt und warnt: "In Bereichen ohne Badeverbot erfolgt das Baden auf eigene Gefahr."

 

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