Projekt zum 2. Weltkrieg Viertel-Geschichte: Zeitzeugen gesucht!

Die Helmpertstraße in Laim im Februar 1945. Foto: Archiv Historischer Verein Laim

Der Historische Verein Laim erforscht und dokumentiert die Geschichte des Viertels. Jetzt wird ein Zeitzeugen-Projekt über den Zweiten Weltkrieg gestartet. 

 

Laim - Im Mai 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Zeitzeugen aus dieser Zeit gibt es leider nicht mehr sehr viele. Der Historische Verein Laim, der es sich zum Ziel gemacht hat, die Geschichte des Viertels und seiner Bewohner zu erforschen und festzuhalten, startet deshalb ein spannendes Projekt.

Gesammelt werden Erzählungen, Fotos und Dokumente von Zeitzeugen oder ihren Nachkommen. Je nachdem wie viel Material zusammenkommt, könnte dann eine Ausstellung oder auch eine Publikation entstehen, sagt Stadtteil-Historiker Laurentius Pfäffl. Auch Audio-Aufnahmen wären eine Möglichkeit.

„Wir wollen erfahren und auch festhalten, wie die Menschen das Kriegsende und die Nachkriegszeit erlebten, vor allem, wie sie ihren Alltag gestalteten. Wo bekamen sie ihre Nahrungsmittel? Wie erlebten sie die Befreiung durch die Amerikaner? Wie organisierten sie sich in der Wiederaufbauzeit? Wie veränderte sich das Bild von Laim? Wie stellte sich das tägliche Leben für die Menschen in Laim dar? Das interessiert uns. Wir hoffen sehr, dass uns Zeitzeugen einen Einblick gewähren!“ so der Vorsitzende Peter Hausmann.

Wer also den Krieg, das Kriegsende und die Zeit danach in Laim miterlebt hat, wer in seinen Unterlagen oder dem Familienarchiv Dokumente über das Leben im Stadtbezirk aus dieser Zeit findet, kann sich an den Historischen Verein unter laurentius.pfaeffl@laimer-historiker.de wenden.

 

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