Posse um Yannick Stark Poschner: "Ball liegt bei Stark und Darmstadt"

Yannick Stark wechselte im Winter vom TSV 1860 zu Darmstadt 98. Foto: sampics

Am Montag schließt sich das Transferfenster bis zum Sommer. Wird der TSV 1860 seinen Protest-Spieler noch los? Sportchef Poschner bezieht Stellung.

 

Marbella - Die Konstellation ist eigentlich so einfach: Yannick Stark will zum SV Darmstadt 98 wechseln. Die Hessen wollen den Mittelfeldspieler verpflichten. Und die Löwen sind mehr als willig den 24-Jährigen ziehen zu lassen.

Woran also hakt es? Laut Stark habe der TSV sich nicht an Absprachen gehalten. Dem hat Gerhard Poschner nun widersprochen. "Der Ball liegt nicht bei uns, sondern beim Spieler und beim SV Darmstadt", erklärte der Sportchef gegenüber der AZ.

Heißt: 1860 wird dem Spieler keine Steine in den Weg legen. Im Gegenteil: Nach der Verpflichtung von Anthony Annan und dem schnellen Comeback von Dominik Stahl haben die Löwen keinen Grund mehr auf ein Bleiben des Blondschopfs zu drängen.

Und da der Vertrag des Spielers im Sommer ohnehin ausläuft und eine Verlängerung schon länger nicht mehr zur Debatte steht, würde der TSV die Chance beim Schopfe packen, nach Marin Tomasov, Grzegorz Wojtkowiak und Sebastian Hertner den nächsten Spieler von der Gehaltsliste zu streichen.

Das dürfte wiederum eigentlich Darmstadt freuen. Denn die Hessen haben laut transfermarkt.de seit über 20 (!) Jahren für keinen einzigen Neuzugang mehr eine Ablösesumme gezahlt. Alle Spieler kamen entweder ablösefrei oder auf Leihbasis.

Denkbar also, dass Darmstadt nun versucht, den Spieler nicht nur ablösefrei zu bekommen, sondern 1860 auch noch zu einer teilweisen Übernahme des Gehaltes des Spielers bis zum Sommer zu bewegen.

Bis Montag müssen sich die Parteien einig sein. Dann schließt das Transferfenster. Gut möglich, dass Stark am Freitagmorgen in Marbella sein letztes Training für den TSV absolviert hat.

 

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