Portugal gegen Deutschland Harte Gomez-Kritik von Scholl: "Wund gelegen"

Außerordentlich harte Kritik von Mehmet Scholl gegenüber Torschütze Mario Gomez: "Insgesamt zu wenig" Foto: firo

ARD-Experte Mehmet Scholl vermisst Laufbereitschaft bei Mario Gomez: „Ich hatte zwischendrin Angst, dass er sich wund gelegen hat, dass man ihn wenden muss“

 

Lwiw/München – ARD-Experte Mehmet Scholl hat die Einsatzbereitschaft von Mario Gomez beim Auftaktsieg der DFB-Elf gegen Portugal kritisiert. „Ich hatte zwischendrin Angst, dass er sich wund gelegen hat, dass man ihn wenden muss“, sagte Scholl am Samstagabend in der ARD. „Es war zwischenzeitlich wirklich extrem, wenn man geschaut hat, dass die Mittelfeldspieler, die Abwehrspieler, sie wollten nach vorne spielen, sie wollten in die Spitze spielen. Aber da war keiner. Und das ist immer die Frage, wie lange hält eine Mannschaft so was aus.“

Wenn Gomez dann nicht treffe, gehe die Diskussion los. „Das könnte er ganz einfach vermeiden, in dem er einfach mehr tut fürs Spiel“, befand Scholl und wünschte sich einen lauffreudigeren Auftritt des Angreifers mit einer Torquote von 45 Treffern in 58 Pflichtspielen in dieser Saison.

„Man braucht heutzutage Stürmer, die auch nach hinten laufen. Das gibt es eigentlich im modernen Fußball nicht mehr, dass ein Spieler einfach nur zentral bleibt, keinen Ball kurz haben will, sondern nur irgendwo auf Flanken hofft, oder auf einen Laufweg, der sich auftut hofft, oder auf eine freie Straße, die er benutzen kann. Insgesamt ist das zu wenig“, erklärte Scholl, in der neuen Saison Trainer der Amateure beim Gomez-Club FC Bayern.

Ein Video von Scholls Gomez-Kritik sehen Sie in der Mediathek der ARD.

Auch bei Youtube sorgt das Video für Diskussion. 

 

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