Popstar etwa homophob? Britney Spears: Mag sie doch keine Homosexuellen?

Britney Spears bei einem Auftritt in Las Vegas Foto: Al Powers/Powers Imagery/Invision /AP

Eigentlich wollte Britney Spears sich nur mit ihren Fans austauschen. Doch eine Äußerung über ihren Lieblingsautor bringt den Popstar jetzt in Bedrängnis.

 

Los Angeles - Popstar Britney Spears (31, "Circus") macht momentan kräftig Werbung für ihr neues Album "Britney Jean" - so auch auf Twitter. Auf dem Kurznachrichtendienst konnten Britney-Fans Fragen an ihr Idol schicken, die dieses umgehend beantwortete. Der Wissensdurst ihrer Anhänger drehte sich um harmlose Themen wie "Was ist dein Lieblingsfilm?" oder "Wie geht es deinen Kindern?". Auch die Frage nach Britneys Lieblingsbuch war eigentlich unverfänglich. Doch die - vielleicht unbedachte - Antwort des US-Stars, "Alles von Max Lucado", birgt Brisanz in sich.

Denn hinter dem Bestseller-Autor Lucado steckt scheinbar ein texanischer Prediger, der für seine homophobe Sichtweise berühmt-berüchtigt ist, wie das US-Klatschportal "Radar Online" berichtet. 2004 schrieb er einen Artikel mit dem Namen "Was Gott über die homosexuelle Ehe sagt", der darauf beharrt, dass Gott die Ehe nur erschaffen habe, um zwischen einem Mann und einer Frau stattzufinden. Auch im vergangenen Jahr sprach er sich erneut gegen die gleichgeschlechtliche Ehe aus. Dabei drückte er seinen Frust über die anhaltende Unfähigkeit der Amerikaner aus, sich mit Gottes Definition von Eheschließung zu vereinbaren.

Zu diesen Ansichten stehen Britneys jüngste Aussagen über Schwule und Lesben im krassen Gegensatz. In einem Radio-Interview beim US-Sender "KMVQ" beteuerte sie: "Viele meiner Haar-Stylisten und Mitglieder meines Beauty-Teams, mit denen ich zusammenarbeite, sind homosexuell." Und fügte hinzu: "Ich hänge viel mit Homosexuellen herum und denke einfach, dass sie hinreißend und lustig sind." Außerdem betonte der Popstar noch im vergangenen Monat, dass ihr Song "Work B**ch" ein Tribut an homosexuelle Fans sei.

Was nun wirklich hinter Britneys Verehrung für den homophoben Autor steckt, bleibt somit rätselhaft. Aber vielleicht wird sie dieses Geheimnis auch noch via Twitter lüften. Denn im schnellen Frage-Antwort-Spiel hat die 31-Jährige ja nun ausreichend Erfahrung.

 

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