Polizisten als Cowboys Aubing: Ausgebüxte Pferde legen Berufsverkehr lahm

In Aubing sorgten am Donnerstagmorgen Pferde auf der Straße für Chaos. Foto: dpa/Felix Kästle

Am Donnerstagmorgen sind 17 Pferde aus einem Reiterhof in Aubing ausgebüxt und haben den Berufsverkehr lahmgelegt. Wie es dazu kommen konnte ist noch nicht bekannt.

Aubing - Einige Pferde liefen am Donnerstagmorgen gegen 5.30 Uhr über die Kreuzung Altostraße und Rassograben. Die Tiere gerieten in den einsetzenden Berufsverkehr. Die Autos brausten links und rechts an ihnen vorbei. Es grenzt an ein Wunder, dass weder Mensch noch Tier verletzt wurden.

Autofahrer alarmierten die Polizei. Die Beamten der PI 45 (Pasing) entwickelten ein ungeahntes Cowboy-Talent. Sie fingen die vier Pferde ein.

Aubing: Pferde sorgen für massive Verkehrsbehinderungen

Immer mehr Meldungen von ausgerissenen Pferde gingen im Lauf des Morgens ein. Vier der Tiere hatten sich im Hof eines Anwesens in Aubing vertrollt. Ihnen war der Verkehrstrubel offensichtlich zu viel. Sie wurden ebenfalls von der Polizei eingefangen.

Die Pferde waren auf einem Reiterhof in Aubing am Morgen ausgerissen. "Die näheren Umstände sind noch nicht geklärt", sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt 17 Pferde musste die Polizei einfangen. Nach rund einer Stunde war der Viehtreck im Münchner Westen beendet. Sämtliche Tiere wurden wohlbehalten wieder zurück auf den Reiterhof gebracht.

Am meisten litten wohl die Nerven der Autofahrer in der Gegend. Die freilaufenden Pferde sorgten für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die Fahrer gingen vom Gas und versuchten, möglichst großen Abstand von den Tieren zu halten. Die Pferde zusammenzutreiben und einzufangen sorgte für weitere Staus.

 

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