Polizei wollte sie vor der Familie verbergen Heroin-Spritze in Peaches Geldofs Schublade gefunden

Ob Peaches Geldof tatsächlich an einer Überdosis starb, ist noch unklar Foto: Jon Furniss Photography/Invision/AP

In Peaches Geldofs Haus wurde eine Heroin-Spritze gefunden. Die Nadel wurde von dem It-Girl selbst verwendet und nun in einer Schublade entdeckt. Offenbar wurde sie von der Polizei dort versteckt, um Geldofs Familie deren Anblick zu ersparen.

 

London – Bei Peaches Geldof wurde eine Spritze gefunden, mit der sie sich Heroin injiziert hat. Die Polizei hatte die Spritze bereits entdeckt, als Geldofs Haus nach ihrem überraschenden Tod im April durchsucht wurde, berichtet die Internetseite "Female First" und bezieht sich dabei auf einen Artikel der britischen Zeitung "The Sun". Das Beweisstück wurde jedoch in einer Schublade versteckt, weswegen die Presse lange davon ausging, dass kein Drogenbesteck bei dem It-Girl gefunden worden sei.

Eine Quelle sagte der Zeitung nun: "Die Nadel wurde wahrscheinlich von dem Bett, auf dem ihre Leiche gefunden wurde, entfernt und in eine Schublade gelegt. Es war aber keine Vertuschung. Offenbar tat man es, weil es für die Familie ein schrecklicher Anblick gewesen wäre und weil kleine Kinder im Haus waren."

Eine bisherige Untersuchung ergab, dass Heroin "wahrscheinlich eine Rolle bei ihrem Tod gespielt hat", wie die Polizei mitteilte - dieselbe Droge, die auch ihre Mutter Paula Yates einst das Leben kostete. Im Juli soll eine weitere Untersuchung endgültig Aufschluss über Geldofs Todesursache geben.

Peaches' Vater Bob Geldof hat indes am Wochenende sein erstes Konzert seit dem Tod seiner Tochter gegeben. Zusammen mit seiner Band The Boomtown Rats trat er bei einem Volksfest in der englischen Stadt Plymouth auf. Seine Tochter oder ihren Tod erwähnte der trauernde Vater dabei mit keinem Wort.

 

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