Polizei schlägt Scheibe ein Bei brütender Hitze: Hund im Auto eingeschlossen

Nicht einmal einen kleinen Spalt öffnete ein Hundebesitzer seinem Tier das Autofenster. In einer Bullenhitze musste der Hund ausharren. Foto: dpa

Ein Hundehalter ließ sein Tier in der Innenstadt stundenlang im Auto zurück – und das in der prallen Sonne. Die Polizei musste die Scheibe des Fahrzeugs einschlagen, um das jaulende Zamperl zu befreien.

Altstadt - Hitzehölle für einen Hund in der Innenstadt: Bei geschlossenen Fenstern ließ ein Hundehalter sein Tier in der Prannerstraße im Auto zurück. Am Freitagnachmittag hatte es um diese Uhrzeit gut 30 Grad. Durch das Jaulen des Hundes wurden Passanten auf die misslige Lage des Vierbeiners aufmerksam. Sie holten zwei Polizisten zu Hilfe, weil von dem Besitzer jede Spur fehlte.

Zunächst jaulte und bellte das Tier noch in seiner Hundebox im Kofferraum – dann gab er auch bei Klopfen an den Scheiben keinen Laut mehr von sich.

Da der Fahrzeughalter telefonisch nicht zu erreichen war, mussten die Polizisten die Scheibe des Autos einschlagen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte im Innenraum des Fahrzeugs eine enorme Hitze.

Wenige Minuten später kamen der Besitzer des Hundes und seine Ehefrau zu dem Fahrzeug zurück. Nachdem der Hund vom Halter mit Wasser versorgt und in den Schatten gebracht worden war, hatte sich sein Zustand augenscheinlich wieder gebessert.

Der Halter des Hundes muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

 

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