Polizei kündigt Kontrollen an Wildbieseln und Pöbeleien: Ärger am Gärtnerplatz

, aktualisiert am 23.06.2020 - 14:22 Uhr
Der Gärtnerplatz ist bei Nachtschwärmern beliebt - das freut nicht alle. Foto: imago images / Westend61

Rund um den Gärtnerplatz häufen sich die Beschwerden von Anwohnern und Passanten über Wildbiesler, Pöbeleien und Ruhestörungen. Die Polizei kennt die Probleme.

 

München - Ärger rund um den Gärtnerplatz: Vor allem in den Abendstunden kommt es immer wieder zu unschönen Szenen, berichten Anwohner. Von Pöbeleien, lauter Musik und Wildbieslern ist die Rede. Sogar auf dem Gelände einer Grundschule werde ungehindert uriniert, berichten auch Münchner auf Twitter.

Der Gärtnerplatz ist bei Tages-, aber vor allem bei Nachtschwärmern beliebt – gerade an warmen Tagen sitzen oft hunderte Menschen auf und rund um den Platz.

Für die Polizei ist und bleibt der Platz "ein polizeilicher Hotspot", wie ein Sprecher der AZ auf Nachfrage sagte. "Wir kennen die Beschwerden und bestreifen den Bereich mit zivilen und uniformierten Beamten", so die Polizei weiter.

Wildbiesler am Gärtnerplatz während Corona

Die Problematik des öffentliche Urinierens sei durch die Corona-Pandemie verstärkt aufgetreten. Da viele Kneipen und Bars geschlossen hatten oder immer noch haben, falle ein Toilettenbesuch hier natürlich weg. Dort sei aber mehr die Stadt gefragt als die Polizei, damit Wirte ihre Toiletten etwa auch für Nicht-Gäste öffnen können. Jeder Verstoß werde aber geahndet, bis zu 100 Euro sind dann fällig.

Die Beschwerden häufen sich vor allem an schönen, warmen Sommertagen. Man werde daher auch an diesem Wochenende (26. und 27. Juli) den Gärtnerplatz verstärkt ins Visier nehmen, so der Sprecher zur AZ.

Bereits während der Kontaktbeschränkungen hatte die Polizei den Gärtnerplatz mehrere Male wegen nicht eingehaltener Abstandsregeln geräumt.

 

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