Platz(l) da für diese Powerfrauen! Irene Scopel und Lisa Strauss übernehmen Restaurant "Alfons"

, aktualisiert am 05.03.2020 - 06:46 Uhr
Jetzt erobern sie das Platzl: Münchens Geheimtipp-Gastronominnen Irene Scopel und Lisa Strauss (r., Kleines Kameel). Foto: privat, Peter Kneffel/dpa, AZ-Montage

Schuhbecks Restaurant Alfons ist seit Anfang 2020 zu, der Stern ging verloren – jetzt übernehmen zwei Geheimtipp-Gastronominnen und greifen neu an.

 

München - Es gibt Menschen, auch in München, die halten sich lieber im Hintergrund – und landen dann doch im Mittelpunkt. So geht es nun Irene Scopel und Lisa Strauss.

Die beiden herzlichen Blondinen sind zwar keine Unbekannten, im Gegenteil: Wer einmal die entzückende Cafébar Kleines Kameel im Hofgraben, wenige Schritte von Oper und Maximilianstraße, besucht hat – der konnte die Frauen nur ins Herz schließen.

AZ-Info: Scopel und Strauss übernehmen das "Alfons"

Seit 2016 führen sie die Tagesbar (heute heißen solche Lokalitäten, die um 20 Uhr schließen, Daydrinking-Bars) mit den wechselnden kleinen, feinen Gerichten und haben sich so viele, auch prominente, Fans erkocht. Trotzdem sind sie diskret und zurückhaltend, besonders, was ihr Auftreten in der Öffentlichkeit betrifft. Abgesehen von Lisa Strauss' Beziehung mit Brauerei-Chef Andreas Steinfatt 2009 ist von den beiden Frauen wenig bekannt.

Das dürfte sich ändern, denn mit ihrem nächsten Gastro-Coup sind sie bald in aller Munde.

Nach AZ-Informationen sind es genau diese Geheimtipp-Gastronominnen Irene Scopel und Lisa Strauss, die das Alfons, das Fine-Dining-Restaurant von Alfons Schuhbeck am Platzl, übernehmen. Das ehemalige Boettners hatte Anfang 2020 überraschend zugemacht und deshalb weniger überraschend seinen Michelin-Stern verloren. Ab Juni heißt es: Platz(l) da für die Powerfrauen.

Kleines Kameel: Mietvertrag läuft aus

Zum Juni endet auch die Ära Kleines Kameel. Der Mietvertrag läuft nach AZ-Informationen aus, die Miete dürfte fortan nicht günstiger werden. So fügte sich das Schicksal wunderbar, als Schuhbeck auf der Suche nach Nachfolgern fürs Alfons war – da er gern im Kameel ist, kam eins zum anderen. Die Tinte unter den Verträgen ist noch nicht ganz trocken, weshalb sich alle Beteiligten verbal zurückhalten.

Aber sobald Ablöse und andere Details fix sind, greifen die Frauen das Platzl an. Mit neuem Namen, neuer Einrichtung, neuem Konzept.

Und Schuhbeck kann sich besser auf seine Südtiroler Stuben konzentrieren und so wieder nach den Sternen greifen.

Lesen Sie hier: Alfons Schuhbeck kontert Pleite-Gerüchte - "Ich habe viele Neider"

 

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