Pläne Monica Lierhaus kämpft sich zurück

Die ARD-Sportmoderatorin Monica Lierhaus ist die neue Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie – zunächst für ein Jahr. Foto: dapd

Wie sich die attraktive Moderatorin zurück ins Leben kämpft. Im Mai will sie das Spiel St.Pauli gegen Bayern München anschauen.

 

Hamburg - Vor zwei Jahren musste sie eine heikle Gehirn-Operation über sich ergehen lassen. Danach lag sie monatelang im Koma. Bei der Verleihung der Goldenen Kamera Anfang Februar diesen Jahres feierte Monica Lierhaus ein überraschendes Comeback – noch gezeichnet von ihrer Leidenszeit.

Doch die beliebte ARD-Moderatorin hat für die Zukunft viele Pläne – und will dafür kämpfen. „Ich will zurück ins Leben. Ich war nie ein ängstlicher Mensch und bin es auch heute nicht. Ich habe keine Angst“, sagte sie in ihrem ersten Auftritt seit der Verleihung in einem Interview mit Hörzu.

Ausführlich erzählt die attraktive 40-Jährige, wie sie gegen die durch die Operation verursachten Folgeschäden kämpft. Die Journalistin erzählt der TV-Zeitschrift, wo und wie sie gegen die noch vorhandenen Beschwerden kämpft. „Ich trainiere das Gehen im Liegen“, sagt Lierhaus über ihre aktuelle Bewegungstherapie im Kurort Bad Dürrheim.

Lierhaus unterzieht sich keiner Gruppen-, sondern einer Einzeltherapie: „Ich möchte nicht angestarrt werden, weil ich bekannt bin.“ Ergänzt wird die Behandlung durch Ergo-, Physio- und Sprachtherapie in einem Hamburger Rehazentrum. Einige Folgeschäden des Komas – etwa das Sehen von Doppelbildern – seien inzwischen durch mehrere Operationen behoben worden.

Positive Prognosen über eine vollständige Genesung mögen ihr die Ärzte derzeit jedoch nicht geben: „Die halten sich vornehm zurück.“ Denn noch leidet sie unter negativen Begleiterscheinungen ihrer Krankheit: „Es könnte noch besser sein mit meiner Gesundheit. Ich wünsche mir, dass ich besser laufen könnte und dass die Stimme besser wird.

Ein gelungener Tag ist, wenn ich keine Rückenschmerzen habe – die kommen wahrscheinlich von der Fehlhaltung beim Gehen." Mentale Unterstützung erhält Monica Lierhaus von vielen Kollegen, etwa Johannes B. Kerner, aber auch vom Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Joachim Löw: „Nach Länderspielen schicke ich ihm immer eine SMS mit Glückwünschen."

Auch ihre Zukunftspläne gibt Lierhaus erstmals preis: „Ich möchte bald wieder Golf spielen, hatte zuletzt ein Handicap von 22. Außerdem möchte ich irgendwann ein Mofa mit drei Rädern fahren und im August in Stuttgart das Länderspiel Deutschland gegen Brasilien sehen. Das habe ich mir ebenso als Ziel gesetzt wie im Mai in Hamburg St. Pauli gegen Bayern!

 

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