Pflanzliche Alternativen Blasenentzündung mit natürlichen Mitteln heilen

50% aller Frauen bekommen mindestens einmal im Leben eine Blasenentzündung. Foto: Cover Media

Viele Betroffene greifen bei einer Infektion der Harnwege schnell zu Antibiotika. Dabei kann man eine unkomplizierte Blasenentzündung oft auch mit pflanzlichen Mitteln behandeln.

 

Über 50 Prozent aller Frauen bekommen mindestens einmal in ihrem Leben eine Blasenentzündung. Junge Männer betrifft das Problem eher selten, überschreiten sie jedoch ihren 60. Geburtstag sind auch sie fast so häufig wie Frauen davon betroffen. Eine Blasenentzündung wird meistens mit Antibiotika behandelt, die dafür sorgen, dass die Infektion schnell verschwindet - allerdings kommt sie oftmals genauso schnell wieder.

Handelt es sich um eine unkomplizierte Form der Blasenentzündung, ist eine Behandlung mit pflanzlichen Alternativen sinnvoll und wirksam.

Tees mit Goldrute, Orthosiphon, Birke oder Brennnessel

Im Gesundheitsmagazin 'Apotheken Umschau' gibt die Apothekerin Helge-Kristine Gross aus Kempten Tipps, wie man eine Infektion auf natürlichem Wege heilen kann. Senföl-Glykoside aus Kapuzinerkresse und Meerrettich sind laut Gross eine Möglichkeit zur Behandlung. Tees, die die Keime direkt aus der Blase spülen und die Harnwege desinfizieren, sind eine weitere Empfehlung der Expertin. Geeignet sind Tees, die Teile von Goldrute, Orthosiphon, Birke oder Brennnessel enthalten. Diese Kräuter wirken allesamt wassertreibend, was die Bakterien aus der Blase spült und das Brennen beim Wasserlassen lindert.

Pro Tasse nimmt man einen Teelöffel der Kräutermischung, übergießt diese mit kochendem Wasser und lässt das Ganze fünf Minuten zugedeckt ziehen. Blasen-Nieren-Tees sind nicht gerade für ihren guten Geschmack bekannt, um diesen zu verbessern, kann man sie mit aromatischen Kräutern wie Minze oder Kamille ergänzen. Ein Löffel Honig wirkt auch oft Wunder und verfeinert den Geschmack.

Mindestens 2 - 3 Liter trinken

Viel Trinken ist bei einer Blasenentzündung zudem das A und O. Mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollte man im Krankheitsfall zu sich nehmen. Die Hälfte davon sollte aus reinem Wasser (ohne Kohlensäure) bestehen, die andere Hälfte kann sich aus Blasentees zusammensetzen.

 

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