Pfingstverkehr in Bayern 583 Staus: Warum es heuer mehr Behinderungen gibt

Geduldsprobe im Pfingstverkehr. Foto: dpa

Auf fast 1.400 Kilometern hing nichts mehr: Bayern zählt in der Stau-Bilanz nach der ersten Hälfte des langen Pfingstwochenendes zu den Spitzenreitern in Deutschland.

 

München - Das teilte der ADAC am Sonntag mit. Mit 583 Staus, die eine Gesamtlänge von 1399 Kilometern hatten, lag der Freistaat nur hinter Nordrhein-Westfalen. Dort gab es bislang 1087 Staus mit einer Gesamtlänge von 2065 Kilometern.

Der bundesweit längste Stau bildete sich am Freitag auf der A8, München Richtung Salzburg. Hier stockte der Verkehr zwischen dem Kreuz München-Süd und Achenmühle auf 22 Kilometern. Und auch die A9, München Richtung Nürnberg, lag mit einem 17-Kilometer-Stau im Baustellenbereich zwischen Garching-Nord und dem Dreieck Holledau unter den längsten des Tages.

Im Vergleich dazu hatte sich die Lage in Bayern am Samstag etwas entspannt. Voll war es dennoch, zum Beispiel auf der A3 Würzburg Richtung Frankfurt, wo es sich zwischen Helmstadt und Marktheidenfeld auf 16 Kilometern staute.

Zehn Prozent mehr Baustellen als 2015

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Staus erheblich gestiegen. Der ADAC begründet das damit, dass es auf den Autobahnen zurzeit rund zehn Prozent mehr Baustellen gebe als 2015 - allein in Bayern sind es momentan 70 Baustellen mit einer Gesamtlänge von 250 Kilometern. Am Sonntag sollte es nur kürzere Staus und Behinderungen geben. Erst am Pfingstmontag, und vor allem am Dienstag, wird es wegen des Rückreiseverkehrs voraussichtlich wieder eng auf den Straßen.

 

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