Pasing Brandstiftung: Feuer an Pasinger Moschee

In einem Anbau neben der Pasinger Moschee brach am Mittwochmorgen ein Brand aus. Foto: Hub/ az

In der Moschee in Pasing ist in den frühen Morgenstunden ein Feuer ausgebrochen. Der Brand war schnell gelöscht. Es stellte sich heraus: Unbekannte waren für das Feuer verantwortlich

 

Pasing - Der Fastenmonat Ramadan beginnt für Muslime im Münchner Westen mit einem Schock. In einem Anbau neben der Pasinger Moschee brach am Mittwochmorgen ein Brand aus. Der Imam bemerkte das Feuer gegen 4.30 Uhr, er alarmierte den Rettungsdienst und begann selbst zu löschen.

Wie Brandfahnder der Kripo herausfanden, wurde das Feuer durch einen Brandsatz, bestehend aus kleinen Holzstücken, verursacht. Die unbekannten Täter hatten das brennende Material auf einem Vorsprung an der Seitenwand der Holzhütte gelegt. Sie dient der islamischen Gemeinde als Küche und Lagerraum für Lebensmittel. Die hölzerne Seitenwand fing Feuer, die Flammen drangen bis ins Innere des Gartenhauses vor.

Die benachbarte Moschee wurde durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Wer hinter der Brandstiftung steckt, ist derzeit noch unklar. Die Pasinger Moschee existiert bereits seit vielen Jahren. Rechte Parolen oder Schmierereien wurden in der Nachbarschaft nicht gefunden.

 

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