Papa Polter oder Pekhart? „Wer die Tore schießt, ist mir egal!“

Gegen den FC Schalke 04 hat Sebastian Polter seine Gelbsperre abgesessen. Michael Wiesinger hat wieder die Wahl im Sturmzentrum, sieht es aber pragmatisch.

 

Nürnberg – Dass Sebastian Polter sprinten kann, hat der Stürmer beim gestrigen Training wieder bewiesen. Allerdings nicht zu Übungszwecken, sondern um schnellstmöglich ins Krankenhaus zu kommen.

Der Club-Spieler und seine Frau freuten sich ein paar Stunden später über die Geburt ihrer Tochter. Dem jungen Papa stehen spannende, anstrengende und lebhafte Wochen bevor. Ein Vorteil im Hinblick auf Stürmerfrage beim Club?

Zusammen mit Tomas Pekhart kämpfen beide um den Platz im Sturmzentrum. Konkurrenzkampf ja, Feindschaft nein: „Wir beide verstehen uns gut und Konkurrenz belebt ja das Geschäft“, grinst Polter.

Alexander Esswein und Hiroshi Kiyotake trafen zuletzt. Trainer Wiesinger freut sich „über jeden, der Tore schießt“. Ihm sei wichtig, nach vorne noch präsenter zu sein: „Ich will im gegnerischen Strafraum mehr Leute haben!“

In den Sechzehner reinkommen, das Eins-gegen-Eins suchen: Das will der Übungsleiter von seiner Mannschaft sehen. Gegen Augsburg hatte der Club wenige Torabschlüsse, agierte dafür aber sehr effizient.

Wer gegen Schalke den Stürmer gibt, ist noch offen. Sebastian Polter hat seine Gelb-Sperre abgesessen. Namen zählen für Wiesinger aber eh nicht: „Wer die Tore schießt, ist mir egal!“ Verständlich.

 

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