Pachtvertrag nicht verlängert Afghanisches Restaurant: Bamyan Narges ist geschlossen

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Narges Issar gibt sich kämpferisch: "Ich halte mein Versprechen und werde afghanische Kochkurse geben." Foto: Jasmin Menrad

Narges Issar war nur Untermieter in dem Lokal: Ihr afghanisches Restaurant in der Klenzestraße ist nun zu – und es geht trotzdem weiter.

 

Isarvorstadt - Narges Issar klingt erschöpft. Die Chefin vom Bamyan Narges in der Klenzestraße hat gekämpft und verloren. Jetzt ist ihr afghanisches Restaurant in der Klenzestraße geschlossen.

Der Pachtvertrag wurde nicht verlängert. Issar war nur Untermieter in dem Lokal, doch weil sie glaubte, dort lange zu bleiben, hat sie viel Geld investiert, um das Lokal in einen verzauberten Ort wie aus Tausendundeine Nacht zu verwandeln – allein 60.000 Euro in die Küche.

Narges Issar: Im Haupthaus geht es weiter

Das Bamyan Narges in der Klenzestraße ist ihr zweites Lokal, das Haupthaus ein paar Schritte weiter in der Hans-Sachs-Straße hat weiter geöffnet.

Eigentlich wollte Narges Issar in der Klenzestraße eine Kochschule eröffnen, hatte schon mit dem Umbau begonnen. "Ich halte mein Versprechen und werde afghanische Kochkurse geben", sagt Issar und klingt schon wieder ein bisschen kämpferisch.

 

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