Organisierte Kriminalität Bundespolizei zerschlägt Schleusernetzwerk

Insgesamt 13 Wohnungen und Geschäftsräume in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen wurden durchsucht, europaweit wurden sieben Personen festgenommen. Foto: Bundespolizei

Es geht um Menschenschmuggel aus dem Irak und Syrien. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen insgesamt 20 Beschuldigte, 250 Bundespolizisten waren am im Einsatz.

 

München - Die Polizei hat ein internationales Schleusernetzwerk hochgenommen. In München, Bremen, und Hessen wurden am Dienstag bei Großrazzien drei Männer im Alter von 42, 25 und 36 Jahren verhaftet, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

In Griechenland, Italien und Großbritannien wurden vier weitere Tatverdächtige gefangen genommen. Insgesamt durchsuchten die Ermittler in Deutschland 13 Wohnungen und Geschäftsräume in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen.

Knapp 250 Polizisten und fünf Staatsanwälte waren im Einsatz. Sie stellten umfangreiches Beweismaterial sowie Bargeld sicher.

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt den Angaben zufolge gegen insgesamt 20 Beschuldigte, die überwiegend aus dem Irak stammen.

Sie sollen mindestens 178 Personen, vor allem aus dem Irak und Syrien, über die Türkei, Griechenland und Italien nach Mitteleuropa geschleust haben. Dafür sollen sie bis zu 10.000 Euro pro Person kassiert haben.

 

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